04 Jun

Roadmap Energieeffizienz 2050

PlusB Consulting - Michael Wühle

Dialogprozess der Bundesregierung „Roadmap Energieeffizienz 2050“ startet

Als Teil der deutschen Energieeffizienzstrategie startet heute der Dialogprozess „Roadmap Energieeffizienz 2050“. Im Austausch mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sollen im Roadmap-Prozess weitere Instrumente und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Deutschland entwickelt werden.

Dazu der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie Thomas Bareiß: „Deutschland ist eine der energieeffizientesten Volkswirtschaften weltweit: Und wir wollen noch deutlich besser werden. Denn nur durch eine kontinuierliche Steigerung der Energieeffizienz können eine erfolgreiche Energiewende und wirtschaftliches Wachstum Hand in Hand gehen. Dazu müssen Unternehmen, Verbraucher und die öffentliche Hand gleichermaßen ihren Beitrag leisten, und wir werden in einem Dialogprozess gemeinsam die vielversprechendsten Strategien und Maßnahmen identifizieren.“

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19 Apr

Digitalisierung der Energieberatung

Online Energieberatung

Noch vor wenigen Monaten hätte ich nicht im Entferntesten daran gedacht, meinen jahrelang erprobten und optimierten Prozess der Energieberatung für Unternehmen und Kommunen als Online-Version und in digitalisierter Form anzubieten.

Warum? Weil ich für eine professionelle und erfolgreiche Energieberatung zwingend den persönlichen Eindruck des betreffenden Unternehmens vor Ort benötige. Ich muß eine Verbindung mit dem Unternehmen oder der Kommune aufbauen, um zu wissen wie es “tickt”. Den Zustand der technischen Systeme und Anlagen kann ich nur zum Teil aus Photos oder Videos entnehmen. Manches muss ich einfach anfassen, riechen, messen, fühlen und mit meinen eigenen Augen sehen. 

Die 9/10 Strategie

Die Notwendigkeit für mich als Energieberater, das Objekt meiner Beratung vor Ort zu begutachten, wird auch nach der Corona-Pandemie bleiben. Ich bin aber inzwischen überzeugt davon, dass es möglich ist, einen Großteil der Beratung und der damit verbundenen Abstimmungen Online durchzuführen. Und das bei gleich guter Qualität. Nach meiner Einschätzung können so 9/10 der bisher persönlichen Kontakte zwischen Energieberater und Unternehmen über Online-Meetings ohne Qualitätsverlust abgewickelt werden. Im Einzelnen sind dies folgende Elemente der klassischen Energieberatung:

  • Erstkontakt: das erste Gespräch zwischen Unternehmer und Energieberater. Hier werden Basisinformationen ausgetauscht und herausgefunden, ob eine Energieberatung gefördert werden kann und sinnvoll für das Unternehmen ist.
  • Antragsphase: Wenn beide Seiten für die Fortführung der Beratung nach dem Erstkontakt sind, dann muss i.d.R. ein Fördermittelantrag für die Energieberatung erstellt werden. Dafür und für die Ermittlung der energetischen Kerndaten ist neben den auch bisher üblichen Telefonaten ein Online-Meeting nötig und sinnvoll.
  • Vorort Audit: nach dem weiterhin alternativlosen Vorort Audit müssen normalerweise Informationen abgeglichen und die Schwerpunkte und Erwartungen an die Energieberatung besprochen und beschlossen werden.
  • Abschlussbericht: Das Ergebnis der Energieberatung wird in Form eines Abschlussberichts festgehalten und dem Unternehmen oder der Kommune vorgestellt und detailliert erläutert. Auch dieses Element der Energieberatung kann über Online-Meeting erfolgen. Dabei ist es technisch ohne Probleme möglich, dass mehrere Personen des Unternehmens oder der Kommune an dem Meeting teilnehmen.
  • Förderphase: Der Abschluss der Energieberatung und ggfs. die Beantragung von Fördermitteln für Investitionen in hocheffiziente Querschnittstechnologien oder Erneuerbare Energien erfolgt auch bisher i.d.R. durch den Energieberater. Da dies zum Teil sehr komplexe Vorgänge mit hohem Abstimmungsbedarf sind, entsteht auch hier oftmals die Notwendigkeit einer Abstimmung. Auch diese Besprechung kann über ein Online-Meeting erfolgen.

Nutzen der Energieberatung weiterhin vorhanden

Der Nutzen einer (geförderten) Energieberatung für das betroffenen Unternehmen oder die Kommune ist auch und gerade in der Zeit der Corona-Pandemie vorhanden und sollte gehoben werden. Energie- und Treibstoffkosten sind nach wie vor ein großer Kostenblock für jedes Unternehmen, meist an zweiter Stelle nach den Personalkosten. Gerade für Mittelständler sind hier nachhaltige Kostenreduzierungen von > 50 Prozent möglich (siehe Grafik).

kostenlose Erstberatung

Ich biete ab sofort eine digitale Form der Energieberatung an und garantiere für die gleich hohe Qualität wie auch bisher. Als Einstieg ermögliche ich eine ebenfalls per Online-Meeting geführte, kostenlose Erstberatung, die über den nachfolgenden Link vereinbart werden kann.

Live-Online: kostenlose Erstberatung zu mehr Energieeffizienz in Unternehmen

Fazit: Digitalisierung möglich

Die Digitalisierung der Energieberatung für Mittelstand, Kommunen und landwirtschaftliche Betriebe ist wegen der Einschränkungen durch Covid19 dringend notwenig. Da die Kontaktbeschränkungen nach jetzigem Stand noch viele Monate aufrecht gehalten werden müssen neue Kommunikationsmethoden eingeführt werden. Online-Meetings sind inzwischen etabliert und akzeptiert und erfordern i.d.R. keinen besonderen technischen Aufwand.

05 Apr

Zeit für kluge Strategien – 100% Förderung für mehr Know-How

Energieberatung PlusB Consulting

BAFA-Programm zur “Förderung des Unternehmerischen Know-Hows” erweitert

In dieser für fast alle Unternehmen schwierigen Zeit kümmert sich die Regierung besonders um kleine und mittelständische Unternehmen! Neben leichteren Zuschussregelungen für die geförderte Energieberatung hat das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) jetzt das Programm zur “Förderung des Unternehmerischen Know-Hows” erweitert.
Um diese schwierige Zeit möglichst unbeschadet oder gar gestärkt zu überstehen, wird bis zum 31.12.2020 die Beratung von durch die Corona-Krise gebeutelten Unternehmern und Selbständigen mit bis zu 4.000 EURO zu 100% gefördert. Das Unternehmen muss nur die Umsatzsteuer bezahlen. Dies ist ein MegaDeal für die, die nun Beratung brauchen oder schon länger brauchen und es nun angehen wollen!
Wie für jedes Programm ist jedoch auch hier ein Fachmann gefragt. Nach dem Motto “Schuster bleib bei deinen Leisten” empfehle ich Ihnen für dieses Programm einen Netzwerkpartner von mir, der sich u.a. auf Unternehmen in Not spezialisiert hat. Sein Angebot erreichen Sie über diesen Link: Zeit für kluge Strategien – 100% Förderung für die Beratung Deines Unternehmens
Bleiben Sie gesund!
31 Mrz

Neue Zuschussregelung bei der Energieberatung im Mittelstand

BAFA erleichtert Zuschusszahlung für Energieberatung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat heute eine aktuelle Änderung in der Verwaltungspraxis im Bundesförderungsprogramm “Energieberatung Mittelstand” aufmerksam gemacht.

Das BAFA möchte es kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Zeiten der Covid19-Pandemie erleichtern, geförderte Energieberatungen in Anspruch zu nehmen. Abweichend von der Förderrichtlinie wird daher bis auf Weiteres die Möglichkeit eröffnet, den Zuschuss unmittelbar an das Beratungsunternehmen auszuzahlen.

Unternehmen zahlt nur Eigenanteil

Der Vorteil für das beratene Unternehmen: Es muss nicht mehr mit der Zahlung des vollen Honorars in Vorleistung treten, sondern hat von vornherein nur seinen Eigenanteil zu zahlen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der zuständige Energieberater mit dieser Verfahrensweise einverstanden ist. Der Adressat des Zuwendungsbescheids bleibt auch in diesem Fall das beratene Unternehmen, das auch den Zuschussantrag stellt (meist mit Hilfe des Energieberaters).

Um von dieser Regelung Gebrauch machen zu können, sind jedoch zwei Dinge zu beachten:

  1. Das neue Formular „Ermächtigung“ ist vom beratenen Unternehmen vollständig ausgefüllt und unterschrieben mit den restlichen Verwendungsnachweisunterlagen dem BAFA vorzulegen.
  2. Es ist eine angepasste Rechnung einzureichen, die sowohl den zu erwartenden Bundeszuschuss als auch den vom beratenen Unternehmen zu tragenden Eigenanteil ausweist. 

Bewilligungszeitraum/Vorlagefrist

Der Bewilligungszeitraum wie auch die Frist für die Vorlage der Verwendungsnachweisunterlagen kann bis auf Weiteres ohne Angabe von Gründen unbürokratisch verlängert werden. Hierfür genügt ein formloser, über das Upload-Portal oder per E-Mail einzureichender Antrag.

Online Energieberatung

Das BAFA verringert damit ein oftmals nicht zu überwindendes Hindernis für ein KMU, eine Energieberatung zu beauftragen. Dies ist ein kleines Zeichen der Hoffnung, auch in dieser für jedes Unternehmen und jeden Energieberater belastenden Zeit dennoch weiter an größerer Energieeffizienz und damit am Gelingen der Energiewende weiterzuarbeiten.

Auch ich als Energieberater versuche gerade, mich an die nicht zu veränderten Verhältnisse anzupassen. Ich biete die Energieberatung Mittelstand, sowie die landwirtschaftliche Energieberatung und die Beratung von Kommunen ab sofort als Online-Variante an, soweit dies möglich ist. Ein Vorort-Termin im zu beratenden Unternehmen bleibt jedoch auch hier zwingend nötig. Alle anderen Abstimmungen können jedoch nun über Online-Meetings in gleicher Qualität wie bisher abgewickelt werden. 

Der Kunde erhält dazu von mir jeweils einen entsprechenden Zugangs-Link zugesendet, der eine Teilnahme an einem entsprechenden Online-Meeting ermöglicht. Und das ohne Kosten für den Kunden.

Zurück in die Zukunft!

Daher mein Angebot, einen neuen und für beide Seiten interessanten Weg der geförderten Energieberatung zu gehen. 

Interessiert? Dann kontaktieren Sie mich unter: mwuehle@nachhaltigkeit-management.de

 

17 Mrz

Zurück in die Zukunft.

Die Auswirkungen des Corona-Virus zeigen uns derzeit überdeutlich die Verletzlichkeit und Fragilität unserer modernen und mobilen Welt. Weltweit reduzieren Fluggesellschaften ihren Betrieb drastisch oder stellen ihn gar völlig ein. Die deutsche Bundesbahn fährt ihren Betrieb runter, die deutschen Nordsee-Inseln werden für Besucher gesperrt und viele weitere Einschränkungen in der Mobilität schränken uns derzeit ein. Wir nähern uns damit einem verkehrstechnischen Zustand wie vor etwa einhundert Jahren.

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts träumten die Menschen davon, wie es denn wäre, mit dem Flugzeug in kurzer Zeit nach Paris, London, Moskau oder New York zu fliegen. Wer hätte damals gedacht, dass dies innerhalb einer Generation schon Wirklichkeit und in einer weiteren Generation sogar für jedermann möglich sein würde?

Zurück in die Zukunft.

Die Mobilität in ganz Europa ist stark eingeschränkt und wir träumen wieder davon mit dem Flugzeug nach Frankreich, Spanien oder in die USA zu fliegen. Ein Traum?Nein, denn auch wenn uns der Corona-Virus momentan am Boden hält wissen wir, dass die Flugzeuge und die Infrastruktur nach wie vor da sind und wir in absehbarer Zukunft wieder grenzenlos reisen und unsere Freiheit genießen können.

Wir sollten die Zeit auf der „Parkposition“ nutzen und uns auf die Zukunft nach Corona konzentrieren. Das kostbare Gut der grenzenlosen Freiheit, die uns die Luftfahrt gibt, sollten wir zukünftig nachhaltiger ausgestalten. Jetzt haben wir die Zeit sinnlose Diskussionen zu beenden, Bedenken hintenanzustellen und gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft der Luftfahrt arbeiten.

Dazu gehört ganz sicher die Einführung CO2-armer, strombasierter Flugtreibstoffe aus Erneuerbaren Energien (Power-to-Liquid). Die Technik ist reif, es fehlen nur die notwendigen gesetzlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen für eine rasche Verbreitung. Auch die weitere Entwicklung und Förderung hybrider und elektrischer Antriebe für die Luftfahrt sind wichtige Komponente auf dem Weg zu einer nachhaltigen Luftfahrt.

Wir haben die große Chance, die jetzige Phase eingeschränkter Mobilität zu nutzen, um Konzepte zu entwickeln und Pläne zu schmieden, die uns in der Zeit nach Corona einen gewaltigen Sprung vorwärts in der Entwicklung der nachhaltigen Luftfahrt machen lassen. Davon konnten Generationen vor uns nur träumen.

Zurück in die Zukunft!   

13 Mrz

Energieeffizienzstrategie 2050 der Bundesregierung

GUTE ANSÄTZE, ABER NACHBESSERUNGSBEDARF BEI FÖRDERBEDINGUNGEN IM BEREICH GEBÄUDE UND LADEINFRASTRUKTUR

Die Energieeffizienzstrategie 2050 zielt darauf ab, den Primärenergieverbrauch in Deutschland bis 2050 gegenüber 2008 zu halbieren. Der ZVEH begrüßt die sektorübergreifende Strategie grundsätzlich, plädiert aber u. a. dafür, die steuerlichen Fördermaßnahmen im Bereich Modernisierung der elektrischen Anlage sowie Aufbau von Ladeinfrastruktur zu erweitern bzw. klarer zu definieren, um Sicherheit für die Elektrohandwerke und deren Kunden zu schaffen. Auch hält der Verband bei der CO2-Bepreisung höhere Einstiegspreise und deutlichere Entlastungen für Bürger und Unternehmen für notwendig.

Frankfurt am Main, 12.03.2020: Im Dezember 2019 hat die Bundesregierung ihre Energieeffizienzstrategie 2050 vorgelegt. Ziel ist es, den Primärenergieverbrauch bis zum Jahr 2050 im Vergleich zu 2008 zu halbieren. Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) begrüßt die Strategie grundsätzlich, hält aber bei einigen Punkten Nachbesserungen für notwendig. Dies gilt unter anderem für den Bereich Gebäude, für den Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität, für den Ausbau der digitalen Infrastruktur und die CO2-Bepreisung. Insgesamt sollte aus Sicht des Verbands bei Neubauten – wie auch bei Modernisierungen – mit Blick auf Energiewende und Digitalisierung noch stärker auf eine zukunftsorientierte Infrastruktur (Elektroanlage, Ladevorrichtungen, Glasfaseranschluss) geachtet werden.

Sektorübergreifende Betrachtung wichtig
In seiner Stellungnahme weist der ZVEH unter anderem darauf hin, dass Energieeffizienz nicht isoliert und sektorbezogen betrachtet werden sollte, da die Kopplung unterschiedlicher Sektoren ein hohes Einsparpotential in Sachen Energieverbräuche bietet. Nach Ansicht des Verbands kann in diesem Bereich gerade die Gebäudeautomation einen wichtigen Beitrag leisten – sowohl durch ein gebäudebezogenes Energiemanagement als auch durch Einbindung von Gebäuden in ein systemübergreifendes Energiemanagement.

Elektrische Anlagen einbeziehen
Nach Ansicht des ZVEH muss die Ertüchtigung der elektrischen Anlage vom Gesetzgeber als elementarer Bestandteil von Energieeffizienzmaßnahmen im Gebäude anerkannt werden, da sie eine Grundvoraussetzung für ein effizientes Energiemanagement darstellt. Eine Einbeziehung der Elektroanlage hinsichtlich der Energieeffizienzmaßnahmen ist umso dringender erforderlich als in Deutschland ein erheblicher, von der Politik weitestgehend unbeachteter, Sanierungsstau bei den elektrischen Anlagen besteht. Der Gesetzgeber muss daher zeitnah klarstellen, ob die Ertüchtigung der elektrischen Anlage förderfähig ist und zu den begünstigten Einzelmaßnahmen der steuerlichen Sanierungsförderung nach § 35c Einkommensteuergesetz (EStG) zählt. Denn nur so kann ein Anreiz zur Ertüchtigung veralteter Anlagen gesetzt werden. Derzeit kann eine Förderfähigkeit durch Auslegung von § 1 Abs. 2 Energetische Sanierungsmaßnahmen-Verordnung (ESanMV) lediglich vermutet werden. Darüber hinaus sollte die Sanierung der elektrischen Anlage explizit in die Liste der förderfähigen Einzelmaßnahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) aufgenommen werden.

Digitale Infrastruktur ausbauen
Eine weitere Voraussetzung für die Steigerung der Energieeffizienz stellt nach Ansicht des ZVEH der Ausbau der digitalen Infrastruktur dar. Sie bildet die Basis, um Erneuerbare Energien und Elektromobilität mit Hilfe von Smart-Home-Technologien effizient in das Energiesystem zu integrieren und Energieverbräuche sektorübergreifend zu optimieren. Neben einem beschleunigten und flächendeckenden Ausbau des Breitbandnetzes gilt es, Kommunikationsleitungen in Gebäuden zu erneuern, da die im Großteil des Gebäudebestands vorhandene Technik den Anforderungen der Digitalisierung nicht gewachsen ist.

Private Ladeinfrastruktur für E-Mobilität stärker fördern
Elektromobilität stellt einen wichtigen Baustein dar, um die CO2-Ziele der Regierung zu erreichen. Der Hochlauf der Elektromobilität erfordert jedoch eine stabile, zukunftssichere Infrastruktur, die eine flächendeckende Ladung von Elektrofahrzeugen in hoher Anzahl ermöglicht. Während bislang vor allem die öffentliche Infrastruktur ausgebaut wurde, gilt es nach Ansicht des ZVEH, den Fokus viel stärker auf die private Infrastruktur zu legen. Schließlich finden künftig 85 Prozent aller Ladevorgängen zu Hause oder am Arbeitsort statt. Entsprechend sollten staatliche Förderungen auf diesen Bereich ausgeweitet und rechtliche Hürden beseitigt werden.

CO2-Bepreisung anheben, Bürger gleichzeitig stärker entlasten
Eine Bepreisung von CO2 ist grundsätzlich eine ökologisch wirksame und ökonomisch effiziente Form des Klimaschutzes. Der ZVEH begrüßt daher sowohl eine am CO2-Ausstoß orientierte Bepreisung als auch die Einbeziehung bislang nicht vom EU-Emissionshandel (ETS) betroffener Sektoren – insbesondere Gebäude und Verkehr.

Handwerksbetrieben mit größerem Fuhrpark und weitem geschäftlichen Einsatzradius entstehen durch die CO2-Besteuerung jedoch erhebliche Mehrkosten, die derzeit nur unzureichend kompensiert werden. Aus diesem Grund plädiert der Verband zwar für eine ambitionierte CO2-Bepreisung in den Non-ETS-Sektoren, die Anreize für Energieeffizienz setzt. Die dadurch erzielten Einnahmen sollte jedoch aufkommensneutral und fair an Bürger und Unternehmen zurückverteilt werden.

Das Positionspapier des ZVEH wurde an den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) als politische Vertretung des Gesamthandwerks weitergeleitet und den elektrohandwerklichen Landesinnungsverbänden und Landesorganisationen als bundeseinheitliche Argumentationsgrundlage zur Verfügung gestellt.

Für eine stärkere Berücksichtigung der Elektroanlage als Basis für die erfolgreiche Umsetzung von Elektromobilität sowie für eine stärkere Förderung von Elektromodernisierungen und den Aufbau von Ladeinfrastruktur setzt sich der ZVEH aktuell auch in anderen Gesetzgebungsverfahren, so etwa dem Gebäude-Elektromobilitätsinfrastrukturgesetz (GEiG) und dem Masterplan Ladeinfrastruktur, ein.

Quelle: ZVEH

23 Feb

Energieeffizienz als nachhaltiger Kostensenker im Unternehmen

Gratis eBook Energieeffizienz und Nachhaltigkeit

Ein wichtiges Element für mehr Nachhaltigkeit, insbesondere in Unternehmen und Kommunen, ist das Thema Energieeffizienz. Mit einer höheren Energieeffizienz lassen sich die Energiekosten erheblich verringern (ökonomische Säule), die Emission von Treibhausgasen reduzieren (ökologische Säule) und bietet gerade Unternehmern die Möglichkeit finanziellen Spielräume zu eröffnen um mehr Arbeitsplätze anbieten zu können (gesellschaftliche Säule).

Dazu kommt, dass Energieeffizienzmaßnahmen und Investitionen in hocheffiziente Querschnittstechnologien in Deutschland stark gefördert werden. In diesem Themenfeld bin ich nun bereits seit 7 Jahren als selbstständiger Energieberater sehr erfolgreich tätig und möchte dazu beitragen, dass sich die nötigen Informationen zu mehr Nachhaltigkeit im Bereich Energie verbreiten.

“Geben ist seliger als Nehmen” In diesem Sinn möchte ich den Lesern meines Blogs Zugang zu meinem Wissen in Punkto Energieeffizienz für Unternehmen ermöglichen.

Ich habe zu diesem Thema ein eBook geschrieben, in dem ich zahlreiche sofort anwendbare Beispiele aus meiner Praxis als Energieberater gratis zur Verfügung stelle. Dazu sehr nützliche Informationen zu entsprechenden Fördermöglichkeiten aus dem “Dschungel” der Förderprogramme von BAFA, BLE und KfW.

Mein eBook “Energiekosten im Unternehmen minimieren!” können Sie kostenlos über diesen Link beziehen:

GRATIS-eBook Energiekosten minimieren

Viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg bei der Umsetzung!

20 Dez

Energieeffizienz und Nachhaltigkeit

eBook Energieberatung

Sie wollen die Energiekosten in Ihrem Unternehmen auf ein Minimum reduzieren und damit viel Geld sparen? Sie wollen Ihr Unternehmen fit machen für die Zukunft und in Richtung Nachhaltigkeit transformieren?

Wissen ist Macht

Wer sich auf den Weg in Richtung Energieeffizienz und Nachhaltigkeit aufmacht kann leicht entmutigt werden. Es gibt zahllose Deutungen und Interpretationen was denn nun Nachhaltigkeit wirklich ist. Auch auf dem doch sehr praxisnahen Feld der Energieeffizienz gibt es viele und zum Teil unüberschaubare Informationen. Um hier etwas Klarheit in diesen Dschungel zu schaffen habe ich einen Leitfaden geschrieben, den ich gerne kostenlos weitergebe.

Durch dieses Gratis-eBook erhalten Sie das erforderliche Praxiswissen zu Möglichkeiten für mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit und den damit möglichen Fördermitteln für Ihr Unternehmen!

Mit meinem Leitfaden erhalten Sie:

  • ein gratis eBook, das Ihnen auf 24 informativen Seiten verrät, welchen Nutzen Energieeffizienz und Nachhaltigkeitsmanagement für Ihr Unternehmen haben kann
  • eine verständliche Darstellung, welche Förderstränge es für hocheffiziente, energiesparende Technologien in Deutschland gibt
  • einen Überblick über die verschiedenen Förderprogramme im Bereich Energie für KMU und landwirtschaftliche Betriebe
  • den Startimpuls in Richtung nachhaltiges Unternehmen
  • 100% erfolgreiches Praxiswissen!

Wenn Sie an diesem Leitfaden zu mehr Energieeffizienz  und Nachhaltigkeit in Unternehmen interessiert sind, dann klicken Sie auf das nachstehende Feld und Sie können Ihr Gratis-Exemplar bestellen.

06 Dez

ÜBER 50.000 NEUE JOBS DURCH PHOTOVOLTAIK UND SPEICHER

Wirtschaftsmotor Photovoltaik

Bonn/Berlin/Pforzheim, 5. Dezember 2019: Um eine Stromerzeugungslücke infolge des Atom- und Kohleausstiegs zu vermeiden, müssen Photovoltaik- und Speicherkapazitäten deutlich stärker ausgebaut werden. Bis zum Jahr 2030 könnten so über 50.000 neue Jobs in Deutschland entstehen. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmens EuPD Research hervor.

Demnach kann die Zahl der Arbeitsplätze in der heimischen Photovoltaik- und Speicherbranche bis 2030 von derzeit 26.400 auf 78.000 gesteigert werden. Der Branchenumsatz wachse in der kommenden Dekade von fünf auf 12,5 Milliarden Euro. Die Arbeitsplätze entstehen überwiegend in den Bereichen Planung, Installation, Betrieb und Wartung von PV-Anlagen. Allein im Bereich der Wartung werden die Beschäftigtenzahlen von 9.200 auf 26.000 im Jahr 2030 ansteigen. Weiteres Potential ergibt sich zudem aus der Erschließung der Marktpotenziale von Mittel- und Langfristspeicher.

Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW) fordert die Bundesregierung auf, bestehende Investitionsbarrieren für Solaranlagen und Speicher nunmehr schnell zu beseitigen und die im Klimaschutzprogramm definierten Ausbauziele für Solartechnik deutlich nachzubessern. Noch in diesem Jahr müsse der 52-Gigawatt-Deckel im Erneuerbare-Energien-Gesetz fallen, wie dies von der Bundesregierung in den letzten Wochen wiederholt versprochen wurde. Andernfalls drohe 2020 nach der Windbranche nun auch der Solarbranche ein Markteinbruch, der die Klimaschutzbemühungen konterkariere und tausende Jobs gefährde. BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig warnt: „Die Zeit läuft ab, weitere Verzögerungen sind unverantwortlich! Die 52-Gigawatt-Marke wird bereits in wenigen Monaten erreicht.“

Die vom Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen EuPD Research erstellte Studie „Energiewende im Kontext von Atom- und Kohleausstieg – Perspektiven im Strommarkt bis 2040“ liefert viertelstundengenau eine Prognose von Stromangebot und -nachfrage in Deutschland. Zur Vermeidung einer Stromlücke, ausgelöst durch den Rückbau konventioneller Kraftwerke und steigende Stromverbräuche, zeigt die Studie einen notwendigen Wachstumspfad der jährlichen Photovoltaik-Installationen auf 10 Gigawatt (GW) auf. Dieser PV-Zubau müsse von einem starken Anstieg an Speicherkapazitäten flankiert werden.

Mit einer prognostizierten kumulierten Photovoltaik-Leistung von 162 GW und einem Bestand an 15 Gigawattstunden an Heim-, Gewerbe- und Netzspeichern im Jahr 2030 sind deutliche Beschäftigungseffekte verbunden.
Die Solarisierung der Energieversorgung ermöglicht nach Analysen der Marktforscher im Jahr 2040 ein Absinken des Strompreises auf unter 29 Cent je Kilowattstunde.

Wirtschaftsmotor Photovoltaik

Die Studie „Energiewende im Kontext von Atom- und Kohleausstieg – Perspektiven im Strommarkt bis 2040“ wurde in Kooperation von BSW Solar, EuPD Research und The smarter E Europe erarbeitet. Das Projekt wird unterstützt von BayWa r.e., E3/DC, Fronius, Goldbeck Solar, IBC Solar, Panasonic, SHARP, SIEMENS, sonnen, SUNTECH, TESVOLT und VARTA.

Die vollständige Studie kann hier angefordert werden: http://bit.ly/thesmartere-studie-PM 

Quelle: The smarter E Europe


 

21 Sep

Bedenkenträger

Nun hat das Klimakabinett getagt. Die CO2-Bepreisung von fossilen Treibstoffen und

Erdgas ist beschlossene Sache, genauso wie der Zertifikatehandel mit Festpreisen pro Tonne. Eine Verdopplung der Luftverkehrssteuer droht. Die EEG-Umlage wird gesenkt, was insbesondere dem Photovoltaik-Ausbau zugutekommen wird. Für die einen ist das alles viel zu viel, für die anderen viel zu zaghaft.

Für eine nachhaltige Luftfahrt sind die Beschlüsse des Klimakabinetts definitiv zu wenig. Eine Beimischquote von PtL-Kerosin, oder eine Steuerbefreiung von strombasierten, synthetischen Treibstoffen wie vom Bayerischen Ministerpräsidenten Söder vorgeschlagen (siehe https://iasaev.org/wordpress/de/soeder-umstieg-auf- synthetische-kraftstoffe-belohnen/) oder die Förderung von Investitionen in PtL- Produktionsanlagen in Deutschland, das wären die richtigen Signale gewesen.

Ich möchte jedoch schon auch den Willen und die gemeinsame Anstrengung aller demokratischen Parteien in Deutschland anerkennen, die nationalen CO2-Ziele zu erreichen. Ein Anfang bzw. ein Neustart ist mit den Beschlüssen des Klimakabinetts sicherlich gemacht und wir werden beobachten wie es hier weitergeht.

Bei allem politischen Willen ist jedoch gerade beim Thema Power-to-Liquid in der ganzen Debatte ein Element zu beobachten, das die rasche Errichtung von PtL- Produktionsanlagen hinauszögert: die Bedenkenträger

Jeder, der schon einmal ein Projekt geleitet hat, kennt die Spezies der Bedenkenträger. Sie sind in jedem Projekt vorhanden. Das sind die Personen in einem Projektteam, die ihre Beiträge meist mit Worten wie “Ja, aber …” oder “wir sollten aber bedenken, dass …” beginnen. Es gibt Bedenkenträger wie gesagt in jedem Projekt, bei der jetzigen medialen Aufmerksamkeit zu Power-to-Liquid sind sie jedoch besonders störend und zum Teil auch bedrohlich. Aussagen wie “PtL-Treibstoff wird nie unter 10 Euro pro Liter erhältlich sein” oder “wenn überhaupt, dann geht das nur in der Sahara” o.ä. sind geeignet den ganzen Schwung abzuwürgen, den das Thema in den letzten Jahren aufgenommen hat.

Bedenkenträger

Was jetzt notwendig ist, sind entschlossene und mutige Unternehmen, die bereit sind trotz aller Unkenrufe und trotz aller noch vorhandener Unwägbarkeiten und Problemen die ersten PtL-Produktionsanlagen für die Luftfahrt in Deutschland zu errichten. Diese Pioniertaten hätten eine Signalwirkung für die gesamte internationale Luftfahrt, davon bin ich überzeugt.

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