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Nachhaltigkeit auf der Frankfurter Buchmesse

Live-Session

Wegen der Corona-Pandemie ist das Format der diesjährigen Frankfurter Buchmesse zu einem großen Teil digital. Als Autor des Springer-Verlags habe ich das Glück oder das Pech nicht körperlich anwesend sein zu müssen, wenn mein neues Buch Nachhaltigkeit – einfach praktisch! vorgestellt wird. Offen gesagt wäre ich doch lieber vor Ort und könnte als Jungautor mein Buch persönlich vorstellen. Allein die Atmosphäre auf der Buchmesse muss aufregend und inspirierend zugleich sein! Doch leider geht das in diesem Corona-Jahr nicht und so bleibt das immer beliebter werdende digitale Format einer Live-Online-Session.

Teilnehmen kann jeder umsonst, es ist nur eine Registrierung notwendig, die über den nachstehenden Link vorgenommen werden kann: Registrierungslink 

Bei dieser Live-Session können Sie mir Fragen zu meinem Buch stellen und sich natürlich auch das entsprechende Video zum Buch ansehen: Video

Weitere Informationen zum Event im Allgemeinen und speziell zu mir und meinem Buch finden sie auf dieser Seite: Katalog Frankfurter Buchmesse

Nachhaltigkeit ist Thema

Nicht zuletzt durch Covid-19 ist das Thema Nachhaltigkeit wieder mehr in den Vordergrund gerückt. Hätte sich diese Pandemie durch Nachhaltigkeit in allen Bereichen verhindern lassen? Das wohl nicht, die Folgen und Belastungen für die Menschen wären jedoch erheblich geringer, davon bin ich überzeugt.

Warum? Nachhaltigkeit in Politik und Wirtschaft bedeutet nicht zuletzt auch ein vorausschauendes Risikomanagement und seien wir ehrlich, Corona hat uns kalt erwischt. Der Klimawandel und seine Folgen, diverse Flüchtlingskrisen, Kriege und wirtschaftliche Auseinandersetzungen haben die Zeit vor Corona geprägt und uns in gewisser Weise blind gemacht. Nachhaltigkeit und praktisches Nachhaltigkeitsmanagement kann hier sehr gut dabei helfen den Gesamtüberblick zu behalten und zwar in allen Branchen und Bereichen.

Die große Stärke der Methode Nachhaltigkeit ist es doch, dass die drei Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales gleichgewichtig betrachtet und die Interaktionen zwischen den Dimensionen berücksichtigt werden. Das diese Methodik sehr stabilisierend wirkt habe ich in vielen Nachhaltigkeitsprojekten erlebt. Deshalb rate ich dazu, einen Transformationsprozess möglichst vieler Branchen in Richtung Nachhaltigkeit einzuschlagen. Als langjähriger Akteur in der Luftfahrt kann ich sagen, dass dieser Weg der einzige ist, der nach der kompletten Bauchlandung der Branche wieder einen hoffnungsvollen Weg in die Zukunft zeigt.

#SNgoesvirtual #fbm20

GEBÄUDEENERGIEGESETZ (GEG)

Das GEBÄUDEENERGIEGESETZ (GEG) TRITT AM 1. NOVEMBER 2020 IN KRAFT

Ab dem 1. November 2020 löst das GEG das bisherige Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EE-WärmeG) ab. Den Gesetzestext finden Sie hier. (Artikel 1)

Was ändert sich?

Das GEG führt die Energieeinsparverordnung (EnEV), das Energieeinspargesetz (EnEG) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zu einem einheitlichen und aufeinander abgestimmten Regelwerk zusammen. Ziel des Gebäudeenergiegesetzes ist es, den Primärenergiebedarf von Gebäuden gering zu halten. Dazu werden einheitliche energetische Anforderungen an die Anlagetechnik und den baulichen Wärmeschutz von Neubauten und Bestandsgebäuden definiert. Der verbleibende Energiebedarf zur Wärme- und Kälteversorgung soll zunehmend durch erneuerbare Energien gedeckt werden.

Nutzung erneuerbarer Energien

Die gebäudenahe Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien wird angerechnet.

Rechenverfahren nach DIN V 18599

Das Rechenverfahren nach DIN V 18599 wird als Standardverfahren festgelegt.

Energieausweis

Die Anforderungen an Energieausweise und Modernisierungsempfehlungen steigen mit dem GEG, was für Aussteller höhere Sorgfaltspflichten mit sich bringt.

Gültigkeit

Für Bauanträge ab dem 01.11.2020 muss das Gebäudeenergiegesetz angewendet werden.

CO2

Das Thema CO2 wird deutlich sichtbarer auch in den neuen Energieausweisen und wird zu einer wichtigen Beratungs- und Fördergrundlage.

Öl- und Kohleheizungen ab 2026

Öl- und Kohleheizungen werden ab 2026 noch beschränkt zugelassen, das GEG definiert hierfür noch Ausnahmen. Bei Ersatz von Anlagen den hydraulischen Abgleich nicht vergessen und Förderungen bis zu 45% nutzen!

Nachhaltigkeit – einfach praktisch!

Pressemitteilung von: PlusB Consulting – Michael Wühle

Was bedeutet Nachhaltigkeit für Sie?
Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Begriff mit einer Fülle von Bedeutungen und vielen möglichen Missdeutungen. Nachhaltigkeit kann auch ein effektives Werkzeug sein, um unser praktisches Handeln zu leiten und komplizierte Entscheidungen zu vereinfachen.

Mit Nachhaltigkeit lassen sich Kosten sparen und jede Organisation sowie jedes Unternehmen stabilisieren. Sie schont das Klima und die Umwelt und führt alle Menschen in eine gute Zukunft.

Das Sachbuch „Nachhaltigkeit – einfach praktisch!“ ist ein Leitfaden für Menschen, die vor nachhaltigen Entscheidungen stehen und die Zukunft aktiv mitgestalten wollen – sei es im beruflichen Leben oder im privaten und ehrenamtlichen Engagement.

Das Buch verschafft nicht nur dem interessierten Laien eine umfassende Übersicht über die zentralen Aspekte des Nachhaltigkeitsmanagements, es bietet auch dem Praktiker wichtige Entscheidungshilfen für ein verstärktes Engagement. Der leicht verständliche und humorvolle Stil vermittelt auch Neueinsteigern alle wesentlichen Inhalte in die Thematik der Nachhaltigkeit. Ob Vorkenntnisse oder nicht – mit den vielen sofort umsetzbaren „Best-Practices“ bietet das Buch eine Menge praktische Anwendungsmöglichkeiten.

Nachhaltigkeit – einfach praktisch! – Oh je, Herr Carlowitz: Bietet einen leichten Zugang zu dem komplexen und oftmals unübersichtlichen Themengebiet der Nachhaltigkeit. Beinhaltet zahlreiche Beispiele und Tipps aus der Praxis. Ideal für berufliche Quereinsteiger: https://www.springer.com/gp/book/9783662614433

Der Autor

Michael Wühle, geboren 1960 in München, ist ein begeisterter Ingenieur und Unternehmer. In seiner beruflichen Laufbahn hat er viele große technische Projekte erfolgreich umgesetzt bis er mit den Themen Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit in Berührung kam. Seitdem hat der umtriebige Entrepreneur Nachhaltigkeitsmanagement zu seinem beruflichen Schwerpunkt gemacht. Er unterstützt Unternehmen und Kommunen bei der Einführung und Umsetzung von Energieeffizienz- und Nachhaltigkeitsprojekten. Seine Erfahrungen im Bereich Nachhaltigkeit gibt er gerne über Seminare, Workshops und Veröffentlichungen weiter.

Diese Pressemeldung wurde auf dem Presseverteiler openPR veröffentlicht.

Roadmap Energieeffizienz 2050

Dialogprozess der Bundesregierung „Roadmap Energieeffizienz 2050“ startet

Als Teil der deutschen Energieeffizienzstrategie startet heute der Dialogprozess „Roadmap Energieeffizienz 2050“. Im Austausch mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sollen im Roadmap-Prozess weitere Instrumente und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Deutschland entwickelt werden.

Dazu der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie Thomas Bareiß: „Deutschland ist eine der energieeffizientesten Volkswirtschaften weltweit: Und wir wollen noch deutlich besser werden. Denn nur durch eine kontinuierliche Steigerung der Energieeffizienz können eine erfolgreiche Energiewende und wirtschaftliches Wachstum Hand in Hand gehen. Dazu müssen Unternehmen, Verbraucher und die öffentliche Hand gleichermaßen ihren Beitrag leisten, und wir werden in einem Dialogprozess gemeinsam die vielversprechendsten Strategien und Maßnahmen identifizieren.“

Roadmap Energieeffizienz 2050 weiterlesen

Digitalisierung der Energieberatung

Online Energieberatung

Noch vor wenigen Monaten hätte ich nicht im Entferntesten daran gedacht, meinen jahrelang erprobten und optimierten Prozess der Energieberatung für Unternehmen und Kommunen als Online-Version und in digitalisierter Form anzubieten.

Warum? Weil ich für eine professionelle und erfolgreiche Energieberatung zwingend den persönlichen Eindruck des betreffenden Unternehmens vor Ort benötige. Ich muß eine Verbindung mit dem Unternehmen oder der Kommune aufbauen, um zu wissen wie es “tickt”. Den Zustand der technischen Systeme und Anlagen kann ich nur zum Teil aus Photos oder Videos entnehmen. Manches muss ich einfach anfassen, riechen, messen, fühlen und mit meinen eigenen Augen sehen. 

Die 9/10 Strategie

Die Notwendigkeit für mich als Energieberater, das Objekt meiner Beratung vor Ort zu begutachten, wird auch nach der Corona-Pandemie bleiben. Ich bin aber inzwischen überzeugt davon, dass es möglich ist, einen Großteil der Beratung und der damit verbundenen Abstimmungen Online durchzuführen. Und das bei gleich guter Qualität. Nach meiner Einschätzung können so 9/10 der bisher persönlichen Kontakte zwischen Energieberater und Unternehmen über Online-Meetings ohne Qualitätsverlust abgewickelt werden. Im Einzelnen sind dies folgende Elemente der klassischen Energieberatung:

  • Erstkontakt: das erste Gespräch zwischen Unternehmer und Energieberater. Hier werden Basisinformationen ausgetauscht und herausgefunden, ob eine Energieberatung gefördert werden kann und sinnvoll für das Unternehmen ist.
  • Antragsphase: Wenn beide Seiten für die Fortführung der Beratung nach dem Erstkontakt sind, dann muss i.d.R. ein Fördermittelantrag für die Energieberatung erstellt werden. Dafür und für die Ermittlung der energetischen Kerndaten ist neben den auch bisher üblichen Telefonaten ein Online-Meeting nötig und sinnvoll.
  • Vorort Audit: nach dem weiterhin alternativlosen Vorort Audit müssen normalerweise Informationen abgeglichen und die Schwerpunkte und Erwartungen an die Energieberatung besprochen und beschlossen werden.
  • Abschlussbericht: Das Ergebnis der Energieberatung wird in Form eines Abschlussberichts festgehalten und dem Unternehmen oder der Kommune vorgestellt und detailliert erläutert. Auch dieses Element der Energieberatung kann über Online-Meeting erfolgen. Dabei ist es technisch ohne Probleme möglich, dass mehrere Personen des Unternehmens oder der Kommune an dem Meeting teilnehmen.
  • Förderphase: Der Abschluss der Energieberatung und ggfs. die Beantragung von Fördermitteln für Investitionen in hocheffiziente Querschnittstechnologien oder Erneuerbare Energien erfolgt auch bisher i.d.R. durch den Energieberater. Da dies zum Teil sehr komplexe Vorgänge mit hohem Abstimmungsbedarf sind, entsteht auch hier oftmals die Notwendigkeit einer Abstimmung. Auch diese Besprechung kann über ein Online-Meeting erfolgen.

Nutzen der Energieberatung weiterhin vorhanden

Der Nutzen einer (geförderten) Energieberatung für das betroffenen Unternehmen oder die Kommune ist auch und gerade in der Zeit der Corona-Pandemie vorhanden und sollte gehoben werden. Energie- und Treibstoffkosten sind nach wie vor ein großer Kostenblock für jedes Unternehmen, meist an zweiter Stelle nach den Personalkosten. Gerade für Mittelständler sind hier nachhaltige Kostenreduzierungen von > 50 Prozent möglich (siehe Grafik).

Ich biete ab sofort eine digitale Form der Energieberatung an und garantiere für die gleich hohe Qualität wie auch bisher. Als Einstieg ermögliche ich eine ebenfalls per Online-Meeting geführte, kostenlose Erstberatung, die über den nachfolgenden Link vereinbart werden kann.

Live-Online: kostenlose Erstberatung zu mehr Energieeffizienz in Unternehmen

Fazit: Digitalisierung möglich

Die Digitalisierung der Energieberatung für Mittelstand, Kommunen und landwirtschaftliche Betriebe ist wegen der Einschränkungen durch Covid19 dringend notwenig. Da die Kontaktbeschränkungen nach jetzigem Stand noch viele Monate aufrecht gehalten werden müssen neue Kommunikationsmethoden eingeführt werden. Online-Meetings sind inzwischen etabliert und akzeptiert und erfordern i.d.R. keinen besonderen technischen Aufwand.

Zeit für kluge Strategien – 100% Förderung für mehr Know-How

BAFA-Programm zur “Förderung des Unternehmerischen Know-Hows” erweitert

In dieser für fast alle Unternehmen schwierigen Zeit kümmert sich die Regierung besonders um kleine und mittelständische Unternehmen! Neben leichteren Zuschussregelungen für die geförderte Energieberatung hat das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) jetzt das Programm zur “Förderung des Unternehmerischen Know-Hows” erweitert.
Um diese schwierige Zeit möglichst unbeschadet oder gar gestärkt zu überstehen, wird bis zum 31.12.2020 die Beratung von durch die Corona-Krise gebeutelten Unternehmern und Selbständigen mit bis zu 4.000 EURO zu 100% gefördert. Das Unternehmen muss nur die Umsatzsteuer bezahlen. Dies ist ein MegaDeal für die, die nun Beratung brauchen oder schon länger brauchen und es nun angehen wollen!
Wie für jedes Programm ist jedoch auch hier ein Fachmann gefragt. Nach dem Motto “Schuster bleib bei deinen Leisten” empfehle ich Ihnen für dieses Programm einen Netzwerkpartner von mir, der sich u.a. auf Unternehmen in Not spezialisiert hat. Sein Angebot erreichen Sie über diesen Link: Zeit für kluge Strategien – 100% Förderung für die Beratung Deines Unternehmens
Bleiben Sie gesund!

Neue Zuschussregelung bei der Energieberatung im Mittelstand

BAFA erleichtert Zuschusszahlung für Energieberatung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat heute eine aktuelle Änderung in der Verwaltungspraxis im Bundesförderungsprogramm “Energieberatung Mittelstand” aufmerksam gemacht.

Das BAFA möchte es kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Zeiten der Covid19-Pandemie erleichtern, geförderte Energieberatungen in Anspruch zu nehmen. Abweichend von der Förderrichtlinie wird daher bis auf Weiteres die Möglichkeit eröffnet, den Zuschuss unmittelbar an das Beratungsunternehmen auszuzahlen.

Unternehmen zahlt nur Eigenanteil

Der Vorteil für das beratene Unternehmen: Es muss nicht mehr mit der Zahlung des vollen Honorars in Vorleistung treten, sondern hat von vornherein nur seinen Eigenanteil zu zahlen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der zuständige Energieberater mit dieser Verfahrensweise einverstanden ist. Der Adressat des Zuwendungsbescheids bleibt auch in diesem Fall das beratene Unternehmen, das auch den Zuschussantrag stellt (meist mit Hilfe des Energieberaters).

Um von dieser Regelung Gebrauch machen zu können, sind jedoch zwei Dinge zu beachten:

  1. Das neue Formular „Ermächtigung“ ist vom beratenen Unternehmen vollständig ausgefüllt und unterschrieben mit den restlichen Verwendungsnachweisunterlagen dem BAFA vorzulegen.
  2. Es ist eine angepasste Rechnung einzureichen, die sowohl den zu erwartenden Bundeszuschuss als auch den vom beratenen Unternehmen zu tragenden Eigenanteil ausweist. 

Bewilligungszeitraum/Vorlagefrist

Der Bewilligungszeitraum wie auch die Frist für die Vorlage der Verwendungsnachweisunterlagen kann bis auf Weiteres ohne Angabe von Gründen unbürokratisch verlängert werden. Hierfür genügt ein formloser, über das Upload-Portal oder per E-Mail einzureichender Antrag.

Online Energieberatung

Das BAFA verringert damit ein oftmals nicht zu überwindendes Hindernis für ein KMU, eine Energieberatung zu beauftragen. Dies ist ein kleines Zeichen der Hoffnung, auch in dieser für jedes Unternehmen und jeden Energieberater belastenden Zeit dennoch weiter an größerer Energieeffizienz und damit am Gelingen der Energiewende weiterzuarbeiten.

Auch ich als Energieberater versuche gerade, mich an die nicht zu veränderten Verhältnisse anzupassen. Ich biete die Energieberatung Mittelstand, sowie die landwirtschaftliche Energieberatung und die Beratung von Kommunen ab sofort als Online-Variante an, soweit dies möglich ist. Ein Vorort-Termin im zu beratenden Unternehmen bleibt jedoch auch hier zwingend nötig. Alle anderen Abstimmungen können jedoch nun über Online-Meetings in gleicher Qualität wie bisher abgewickelt werden. 

Der Kunde erhält dazu von mir jeweils einen entsprechenden Zugangs-Link zugesendet, der eine Teilnahme an einem entsprechenden Online-Meeting ermöglicht. Und das ohne Kosten für den Kunden.

Zurück in die Zukunft!

Daher mein Angebot, einen neuen und für beide Seiten interessanten Weg der geförderten Energieberatung zu gehen. 

Interessiert? Dann kontaktieren Sie mich unter: mwuehle@nachhaltigkeit-management.de

 

Zurück in die Zukunft.

Die Auswirkungen des Corona-Virus zeigen uns derzeit überdeutlich die Verletzlichkeit und Fragilität unserer modernen und mobilen Welt. Weltweit reduzieren Fluggesellschaften ihren Betrieb drastisch oder stellen ihn gar völlig ein. Die deutsche Bundesbahn fährt ihren Betrieb runter, die deutschen Nordsee-Inseln werden für Besucher gesperrt und viele weitere Einschränkungen in der Mobilität schränken uns derzeit ein. Wir nähern uns damit einem verkehrstechnischen Zustand wie vor etwa einhundert Jahren.

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts träumten die Menschen davon, wie es denn wäre, mit dem Flugzeug in kurzer Zeit nach Paris, London, Moskau oder New York zu fliegen. Wer hätte damals gedacht, dass dies innerhalb einer Generation schon Wirklichkeit und in einer weiteren Generation sogar für jedermann möglich sein würde?

Zurück in die Zukunft.

Die Mobilität in ganz Europa ist stark eingeschränkt und wir träumen wieder davon mit dem Flugzeug nach Frankreich, Spanien oder in die USA zu fliegen. Ein Traum?Nein, denn auch wenn uns der Corona-Virus momentan am Boden hält wissen wir, dass die Flugzeuge und die Infrastruktur nach wie vor da sind und wir in absehbarer Zukunft wieder grenzenlos reisen und unsere Freiheit genießen können.

Wir sollten die Zeit auf der „Parkposition“ nutzen und uns auf die Zukunft nach Corona konzentrieren. Das kostbare Gut der grenzenlosen Freiheit, die uns die Luftfahrt gibt, sollten wir zukünftig nachhaltiger ausgestalten. Jetzt haben wir die Zeit sinnlose Diskussionen zu beenden, Bedenken hintenanzustellen und gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft der Luftfahrt arbeiten.

Dazu gehört ganz sicher die Einführung CO2-armer, strombasierter Flugtreibstoffe aus Erneuerbaren Energien (Power-to-Liquid). Die Technik ist reif, es fehlen nur die notwendigen gesetzlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen für eine rasche Verbreitung. Auch die weitere Entwicklung und Förderung hybrider und elektrischer Antriebe für die Luftfahrt sind wichtige Komponente auf dem Weg zu einer nachhaltigen Luftfahrt.

Wir haben die große Chance, die jetzige Phase eingeschränkter Mobilität zu nutzen, um Konzepte zu entwickeln und Pläne zu schmieden, die uns in der Zeit nach Corona einen gewaltigen Sprung vorwärts in der Entwicklung der nachhaltigen Luftfahrt machen lassen. Davon konnten Generationen vor uns nur träumen.

Zurück in die Zukunft!   

Energieeffizienzstrategie 2050 der Bundesregierung

GUTE ANSÄTZE, ABER NACHBESSERUNGSBEDARF BEI FÖRDERBEDINGUNGEN IM BEREICH GEBÄUDE UND LADEINFRASTRUKTUR

Die Energieeffizienzstrategie 2050 zielt darauf ab, den Primärenergieverbrauch in Deutschland bis 2050 gegenüber 2008 zu halbieren. Der ZVEH begrüßt die sektorübergreifende Strategie grundsätzlich, plädiert aber u. a. dafür, die steuerlichen Fördermaßnahmen im Bereich Modernisierung der elektrischen Anlage sowie Aufbau von Ladeinfrastruktur zu erweitern bzw. klarer zu definieren, um Sicherheit für die Elektrohandwerke und deren Kunden zu schaffen. Auch hält der Verband bei der CO2-Bepreisung höhere Einstiegspreise und deutlichere Entlastungen für Bürger und Unternehmen für notwendig.

Frankfurt am Main, 12.03.2020: Im Dezember 2019 hat die Bundesregierung ihre Energieeffizienzstrategie 2050 vorgelegt. Ziel ist es, den Primärenergieverbrauch bis zum Jahr 2050 im Vergleich zu 2008 zu halbieren. Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) begrüßt die Strategie grundsätzlich, hält aber bei einigen Punkten Nachbesserungen für notwendig. Dies gilt unter anderem für den Bereich Gebäude, für den Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität, für den Ausbau der digitalen Infrastruktur und die CO2-Bepreisung. Insgesamt sollte aus Sicht des Verbands bei Neubauten – wie auch bei Modernisierungen – mit Blick auf Energiewende und Digitalisierung noch stärker auf eine zukunftsorientierte Infrastruktur (Elektroanlage, Ladevorrichtungen, Glasfaseranschluss) geachtet werden.

Sektorübergreifende Betrachtung wichtig
In seiner Stellungnahme weist der ZVEH unter anderem darauf hin, dass Energieeffizienz nicht isoliert und sektorbezogen betrachtet werden sollte, da die Kopplung unterschiedlicher Sektoren ein hohes Einsparpotential in Sachen Energieverbräuche bietet. Nach Ansicht des Verbands kann in diesem Bereich gerade die Gebäudeautomation einen wichtigen Beitrag leisten – sowohl durch ein gebäudebezogenes Energiemanagement als auch durch Einbindung von Gebäuden in ein systemübergreifendes Energiemanagement.

Elektrische Anlagen einbeziehen
Nach Ansicht des ZVEH muss die Ertüchtigung der elektrischen Anlage vom Gesetzgeber als elementarer Bestandteil von Energieeffizienzmaßnahmen im Gebäude anerkannt werden, da sie eine Grundvoraussetzung für ein effizientes Energiemanagement darstellt. Eine Einbeziehung der Elektroanlage hinsichtlich der Energieeffizienzmaßnahmen ist umso dringender erforderlich als in Deutschland ein erheblicher, von der Politik weitestgehend unbeachteter, Sanierungsstau bei den elektrischen Anlagen besteht. Der Gesetzgeber muss daher zeitnah klarstellen, ob die Ertüchtigung der elektrischen Anlage förderfähig ist und zu den begünstigten Einzelmaßnahmen der steuerlichen Sanierungsförderung nach § 35c Einkommensteuergesetz (EStG) zählt. Denn nur so kann ein Anreiz zur Ertüchtigung veralteter Anlagen gesetzt werden. Derzeit kann eine Förderfähigkeit durch Auslegung von § 1 Abs. 2 Energetische Sanierungsmaßnahmen-Verordnung (ESanMV) lediglich vermutet werden. Darüber hinaus sollte die Sanierung der elektrischen Anlage explizit in die Liste der förderfähigen Einzelmaßnahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) aufgenommen werden.

Digitale Infrastruktur ausbauen
Eine weitere Voraussetzung für die Steigerung der Energieeffizienz stellt nach Ansicht des ZVEH der Ausbau der digitalen Infrastruktur dar. Sie bildet die Basis, um Erneuerbare Energien und Elektromobilität mit Hilfe von Smart-Home-Technologien effizient in das Energiesystem zu integrieren und Energieverbräuche sektorübergreifend zu optimieren. Neben einem beschleunigten und flächendeckenden Ausbau des Breitbandnetzes gilt es, Kommunikationsleitungen in Gebäuden zu erneuern, da die im Großteil des Gebäudebestands vorhandene Technik den Anforderungen der Digitalisierung nicht gewachsen ist.

Private Ladeinfrastruktur für E-Mobilität stärker fördern
Elektromobilität stellt einen wichtigen Baustein dar, um die CO2-Ziele der Regierung zu erreichen. Der Hochlauf der Elektromobilität erfordert jedoch eine stabile, zukunftssichere Infrastruktur, die eine flächendeckende Ladung von Elektrofahrzeugen in hoher Anzahl ermöglicht. Während bislang vor allem die öffentliche Infrastruktur ausgebaut wurde, gilt es nach Ansicht des ZVEH, den Fokus viel stärker auf die private Infrastruktur zu legen. Schließlich finden künftig 85 Prozent aller Ladevorgängen zu Hause oder am Arbeitsort statt. Entsprechend sollten staatliche Förderungen auf diesen Bereich ausgeweitet und rechtliche Hürden beseitigt werden.

CO2-Bepreisung anheben, Bürger gleichzeitig stärker entlasten
Eine Bepreisung von CO2 ist grundsätzlich eine ökologisch wirksame und ökonomisch effiziente Form des Klimaschutzes. Der ZVEH begrüßt daher sowohl eine am CO2-Ausstoß orientierte Bepreisung als auch die Einbeziehung bislang nicht vom EU-Emissionshandel (ETS) betroffener Sektoren – insbesondere Gebäude und Verkehr.

Handwerksbetrieben mit größerem Fuhrpark und weitem geschäftlichen Einsatzradius entstehen durch die CO2-Besteuerung jedoch erhebliche Mehrkosten, die derzeit nur unzureichend kompensiert werden. Aus diesem Grund plädiert der Verband zwar für eine ambitionierte CO2-Bepreisung in den Non-ETS-Sektoren, die Anreize für Energieeffizienz setzt. Die dadurch erzielten Einnahmen sollte jedoch aufkommensneutral und fair an Bürger und Unternehmen zurückverteilt werden.

Das Positionspapier des ZVEH wurde an den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) als politische Vertretung des Gesamthandwerks weitergeleitet und den elektrohandwerklichen Landesinnungsverbänden und Landesorganisationen als bundeseinheitliche Argumentationsgrundlage zur Verfügung gestellt.

Für eine stärkere Berücksichtigung der Elektroanlage als Basis für die erfolgreiche Umsetzung von Elektromobilität sowie für eine stärkere Förderung von Elektromodernisierungen und den Aufbau von Ladeinfrastruktur setzt sich der ZVEH aktuell auch in anderen Gesetzgebungsverfahren, so etwa dem Gebäude-Elektromobilitätsinfrastrukturgesetz (GEiG) und dem Masterplan Ladeinfrastruktur, ein.

Quelle: ZVEH

Energieeffizienz als nachhaltiger Kostensenker im Unternehmen

Gratis eBook Energieeffizienz und Nachhaltigkeit

Ein wichtiges Element für mehr Nachhaltigkeit, insbesondere in Unternehmen und Kommunen, ist das Thema Energieeffizienz. Mit einer höheren Energieeffizienz lassen sich die Energiekosten erheblich verringern (ökonomische Säule), die Emission von Treibhausgasen reduzieren (ökologische Säule) und bietet gerade Unternehmern die Möglichkeit finanziellen Spielräume zu eröffnen um mehr Arbeitsplätze anbieten zu können (gesellschaftliche Säule).

Dazu kommt, dass Energieeffizienzmaßnahmen und Investitionen in hocheffiziente Querschnittstechnologien in Deutschland stark gefördert werden. In diesem Themenfeld bin ich nun bereits seit 7 Jahren als selbstständiger Energieberater sehr erfolgreich tätig und möchte dazu beitragen, dass sich die nötigen Informationen zu mehr Nachhaltigkeit im Bereich Energie verbreiten.

“Geben ist seliger als Nehmen” In diesem Sinn möchte ich den Lesern meines Blogs Zugang zu meinem Wissen in Punkto Energieeffizienz für Unternehmen ermöglichen.

Ich habe zu diesem Thema ein eBook geschrieben, in dem ich zahlreiche sofort anwendbare Beispiele aus meiner Praxis als Energieberater gratis zur Verfügung stelle. Dazu sehr nützliche Informationen zu entsprechenden Fördermöglichkeiten aus dem “Dschungel” der Förderprogramme von BAFA, BLE und KfW.

Mein eBook “Energiekosten im Unternehmen minimieren!” können Sie kostenlos über diesen Link beziehen:

https://nachhaltigkeit-management.de/go/gratis-ebook-energiekosten-im-unternehmen-minimieren/

Viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg bei der Umsetzung!