Nachhaltigkeit auf der Frankfurter Buchmesse

Live-Session

Wegen der Corona-Pandemie ist das Format der diesjährigen Frankfurter Buchmesse zu einem großen Teil digital. Als Autor des Springer-Verlags habe ich das Glück oder das Pech nicht körperlich anwesend sein zu müssen, wenn mein neues Buch Nachhaltigkeit – einfach praktisch! vorgestellt wird. Offen gesagt wäre ich doch lieber vor Ort und könnte als Jungautor mein Buch persönlich vorstellen. Allein die Atmosphäre auf der Buchmesse muss aufregend und inspirierend zugleich sein! Doch leider geht das in diesem Corona-Jahr nicht und so bleibt das immer beliebter werdende digitale Format einer Live-Online-Session.

Teilnehmen kann jeder umsonst, es ist nur eine Registrierung notwendig, die über den nachstehenden Link vorgenommen werden kann: Registrierungslink 

Bei dieser Live-Session können Sie mir Fragen zu meinem Buch stellen und sich natürlich auch das entsprechende Video zum Buch ansehen: Video

Weitere Informationen zum Event im Allgemeinen und speziell zu mir und meinem Buch finden sie auf dieser Seite: Katalog Frankfurter Buchmesse

Nachhaltigkeit ist Thema

Nicht zuletzt durch Covid-19 ist das Thema Nachhaltigkeit wieder mehr in den Vordergrund gerückt. Hätte sich diese Pandemie durch Nachhaltigkeit in allen Bereichen verhindern lassen? Das wohl nicht, die Folgen und Belastungen für die Menschen wären jedoch erheblich geringer, davon bin ich überzeugt.

Warum? Nachhaltigkeit in Politik und Wirtschaft bedeutet nicht zuletzt auch ein vorausschauendes Risikomanagement und seien wir ehrlich, Corona hat uns kalt erwischt. Der Klimawandel und seine Folgen, diverse Flüchtlingskrisen, Kriege und wirtschaftliche Auseinandersetzungen haben die Zeit vor Corona geprägt und uns in gewisser Weise blind gemacht. Nachhaltigkeit und praktisches Nachhaltigkeitsmanagement kann hier sehr gut dabei helfen den Gesamtüberblick zu behalten und zwar in allen Branchen und Bereichen.

Die große Stärke der Methode Nachhaltigkeit ist es doch, dass die drei Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales gleichgewichtig betrachtet und die Interaktionen zwischen den Dimensionen berücksichtigt werden. Das diese Methodik sehr stabilisierend wirkt habe ich in vielen Nachhaltigkeitsprojekten erlebt. Deshalb rate ich dazu, einen Transformationsprozess möglichst vieler Branchen in Richtung Nachhaltigkeit einzuschlagen. Als langjähriger Akteur in der Luftfahrt kann ich sagen, dass dieser Weg der einzige ist, der nach der kompletten Bauchlandung der Branche wieder einen hoffnungsvollen Weg in die Zukunft zeigt.

#SNgoesvirtual #fbm20

GEBÄUDEENERGIEGESETZ (GEG)

Das GEBÄUDEENERGIEGESETZ (GEG) TRITT AM 1. NOVEMBER 2020 IN KRAFT

Ab dem 1. November 2020 löst das GEG das bisherige Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EE-WärmeG) ab. Den Gesetzestext finden Sie hier. (Artikel 1)

Was ändert sich?

Das GEG führt die Energieeinsparverordnung (EnEV), das Energieeinspargesetz (EnEG) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zu einem einheitlichen und aufeinander abgestimmten Regelwerk zusammen. Ziel des Gebäudeenergiegesetzes ist es, den Primärenergiebedarf von Gebäuden gering zu halten. Dazu werden einheitliche energetische Anforderungen an die Anlagetechnik und den baulichen Wärmeschutz von Neubauten und Bestandsgebäuden definiert. Der verbleibende Energiebedarf zur Wärme- und Kälteversorgung soll zunehmend durch erneuerbare Energien gedeckt werden.

Nutzung erneuerbarer Energien

Die gebäudenahe Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien wird angerechnet.

Rechenverfahren nach DIN V 18599

Das Rechenverfahren nach DIN V 18599 wird als Standardverfahren festgelegt.

Energieausweis

Die Anforderungen an Energieausweise und Modernisierungsempfehlungen steigen mit dem GEG, was für Aussteller höhere Sorgfaltspflichten mit sich bringt.

Gültigkeit

Für Bauanträge ab dem 01.11.2020 muss das Gebäudeenergiegesetz angewendet werden.

CO2

Das Thema CO2 wird deutlich sichtbarer auch in den neuen Energieausweisen und wird zu einer wichtigen Beratungs- und Fördergrundlage.

Öl- und Kohleheizungen ab 2026

Öl- und Kohleheizungen werden ab 2026 noch beschränkt zugelassen, das GEG definiert hierfür noch Ausnahmen. Bei Ersatz von Anlagen den hydraulischen Abgleich nicht vergessen und Förderungen bis zu 45% nutzen!

Digitalisierung der Energieberatung

Online Energieberatung

Noch vor wenigen Monaten hätte ich nicht im Entferntesten daran gedacht, meinen jahrelang erprobten und optimierten Prozess der Energieberatung für Unternehmen und Kommunen als Online-Version und in digitalisierter Form anzubieten.

Warum? Weil ich für eine professionelle und erfolgreiche Energieberatung zwingend den persönlichen Eindruck des betreffenden Unternehmens vor Ort benötige. Ich muß eine Verbindung mit dem Unternehmen oder der Kommune aufbauen, um zu wissen wie es “tickt”. Den Zustand der technischen Systeme und Anlagen kann ich nur zum Teil aus Photos oder Videos entnehmen. Manches muss ich einfach anfassen, riechen, messen, fühlen und mit meinen eigenen Augen sehen. 

Die 9/10 Strategie

Die Notwendigkeit für mich als Energieberater, das Objekt meiner Beratung vor Ort zu begutachten, wird auch nach der Corona-Pandemie bleiben. Ich bin aber inzwischen überzeugt davon, dass es möglich ist, einen Großteil der Beratung und der damit verbundenen Abstimmungen Online durchzuführen. Und das bei gleich guter Qualität. Nach meiner Einschätzung können so 9/10 der bisher persönlichen Kontakte zwischen Energieberater und Unternehmen über Online-Meetings ohne Qualitätsverlust abgewickelt werden. Im Einzelnen sind dies folgende Elemente der klassischen Energieberatung:

  • Erstkontakt: das erste Gespräch zwischen Unternehmer und Energieberater. Hier werden Basisinformationen ausgetauscht und herausgefunden, ob eine Energieberatung gefördert werden kann und sinnvoll für das Unternehmen ist.
  • Antragsphase: Wenn beide Seiten für die Fortführung der Beratung nach dem Erstkontakt sind, dann muss i.d.R. ein Fördermittelantrag für die Energieberatung erstellt werden. Dafür und für die Ermittlung der energetischen Kerndaten ist neben den auch bisher üblichen Telefonaten ein Online-Meeting nötig und sinnvoll.
  • Vorort Audit: nach dem weiterhin alternativlosen Vorort Audit müssen normalerweise Informationen abgeglichen und die Schwerpunkte und Erwartungen an die Energieberatung besprochen und beschlossen werden.
  • Abschlussbericht: Das Ergebnis der Energieberatung wird in Form eines Abschlussberichts festgehalten und dem Unternehmen oder der Kommune vorgestellt und detailliert erläutert. Auch dieses Element der Energieberatung kann über Online-Meeting erfolgen. Dabei ist es technisch ohne Probleme möglich, dass mehrere Personen des Unternehmens oder der Kommune an dem Meeting teilnehmen.
  • Förderphase: Der Abschluss der Energieberatung und ggfs. die Beantragung von Fördermitteln für Investitionen in hocheffiziente Querschnittstechnologien oder Erneuerbare Energien erfolgt auch bisher i.d.R. durch den Energieberater. Da dies zum Teil sehr komplexe Vorgänge mit hohem Abstimmungsbedarf sind, entsteht auch hier oftmals die Notwendigkeit einer Abstimmung. Auch diese Besprechung kann über ein Online-Meeting erfolgen.

Nutzen der Energieberatung weiterhin vorhanden

Der Nutzen einer (geförderten) Energieberatung für das betroffenen Unternehmen oder die Kommune ist auch und gerade in der Zeit der Corona-Pandemie vorhanden und sollte gehoben werden. Energie- und Treibstoffkosten sind nach wie vor ein großer Kostenblock für jedes Unternehmen, meist an zweiter Stelle nach den Personalkosten. Gerade für Mittelständler sind hier nachhaltige Kostenreduzierungen von > 50 Prozent möglich (siehe Grafik).

Ich biete ab sofort eine digitale Form der Energieberatung an und garantiere für die gleich hohe Qualität wie auch bisher. Als Einstieg ermögliche ich eine ebenfalls per Online-Meeting geführte, kostenlose Erstberatung, die über den nachfolgenden Link vereinbart werden kann.

Live-Online: kostenlose Erstberatung zu mehr Energieeffizienz in Unternehmen

Fazit: Digitalisierung möglich

Die Digitalisierung der Energieberatung für Mittelstand, Kommunen und landwirtschaftliche Betriebe ist wegen der Einschränkungen durch Covid19 dringend notwenig. Da die Kontaktbeschränkungen nach jetzigem Stand noch viele Monate aufrecht gehalten werden müssen neue Kommunikationsmethoden eingeführt werden. Online-Meetings sind inzwischen etabliert und akzeptiert und erfordern i.d.R. keinen besonderen technischen Aufwand.

Zeit für kluge Strategien – 100% Förderung für mehr Know-How

BAFA-Programm zur “Förderung des Unternehmerischen Know-Hows” erweitert

In dieser für fast alle Unternehmen schwierigen Zeit kümmert sich die Regierung besonders um kleine und mittelständische Unternehmen! Neben leichteren Zuschussregelungen für die geförderte Energieberatung hat das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) jetzt das Programm zur “Förderung des Unternehmerischen Know-Hows” erweitert.
Um diese schwierige Zeit möglichst unbeschadet oder gar gestärkt zu überstehen, wird bis zum 31.12.2020 die Beratung von durch die Corona-Krise gebeutelten Unternehmern und Selbständigen mit bis zu 4.000 EURO zu 100% gefördert. Das Unternehmen muss nur die Umsatzsteuer bezahlen. Dies ist ein MegaDeal für die, die nun Beratung brauchen oder schon länger brauchen und es nun angehen wollen!
Wie für jedes Programm ist jedoch auch hier ein Fachmann gefragt. Nach dem Motto “Schuster bleib bei deinen Leisten” empfehle ich Ihnen für dieses Programm einen Netzwerkpartner von mir, der sich u.a. auf Unternehmen in Not spezialisiert hat. Sein Angebot erreichen Sie über diesen Link: Zeit für kluge Strategien – 100% Förderung für die Beratung Deines Unternehmens
Bleiben Sie gesund!

Energieeffizienzstrategie 2050 der Bundesregierung

GUTE ANSÄTZE, ABER NACHBESSERUNGSBEDARF BEI FÖRDERBEDINGUNGEN IM BEREICH GEBÄUDE UND LADEINFRASTRUKTUR

Die Energieeffizienzstrategie 2050 zielt darauf ab, den Primärenergieverbrauch in Deutschland bis 2050 gegenüber 2008 zu halbieren. Der ZVEH begrüßt die sektorübergreifende Strategie grundsätzlich, plädiert aber u. a. dafür, die steuerlichen Fördermaßnahmen im Bereich Modernisierung der elektrischen Anlage sowie Aufbau von Ladeinfrastruktur zu erweitern bzw. klarer zu definieren, um Sicherheit für die Elektrohandwerke und deren Kunden zu schaffen. Auch hält der Verband bei der CO2-Bepreisung höhere Einstiegspreise und deutlichere Entlastungen für Bürger und Unternehmen für notwendig.

Frankfurt am Main, 12.03.2020: Im Dezember 2019 hat die Bundesregierung ihre Energieeffizienzstrategie 2050 vorgelegt. Ziel ist es, den Primärenergieverbrauch bis zum Jahr 2050 im Vergleich zu 2008 zu halbieren. Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) begrüßt die Strategie grundsätzlich, hält aber bei einigen Punkten Nachbesserungen für notwendig. Dies gilt unter anderem für den Bereich Gebäude, für den Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität, für den Ausbau der digitalen Infrastruktur und die CO2-Bepreisung. Insgesamt sollte aus Sicht des Verbands bei Neubauten – wie auch bei Modernisierungen – mit Blick auf Energiewende und Digitalisierung noch stärker auf eine zukunftsorientierte Infrastruktur (Elektroanlage, Ladevorrichtungen, Glasfaseranschluss) geachtet werden.

Sektorübergreifende Betrachtung wichtig
In seiner Stellungnahme weist der ZVEH unter anderem darauf hin, dass Energieeffizienz nicht isoliert und sektorbezogen betrachtet werden sollte, da die Kopplung unterschiedlicher Sektoren ein hohes Einsparpotential in Sachen Energieverbräuche bietet. Nach Ansicht des Verbands kann in diesem Bereich gerade die Gebäudeautomation einen wichtigen Beitrag leisten – sowohl durch ein gebäudebezogenes Energiemanagement als auch durch Einbindung von Gebäuden in ein systemübergreifendes Energiemanagement.

Elektrische Anlagen einbeziehen
Nach Ansicht des ZVEH muss die Ertüchtigung der elektrischen Anlage vom Gesetzgeber als elementarer Bestandteil von Energieeffizienzmaßnahmen im Gebäude anerkannt werden, da sie eine Grundvoraussetzung für ein effizientes Energiemanagement darstellt. Eine Einbeziehung der Elektroanlage hinsichtlich der Energieeffizienzmaßnahmen ist umso dringender erforderlich als in Deutschland ein erheblicher, von der Politik weitestgehend unbeachteter, Sanierungsstau bei den elektrischen Anlagen besteht. Der Gesetzgeber muss daher zeitnah klarstellen, ob die Ertüchtigung der elektrischen Anlage förderfähig ist und zu den begünstigten Einzelmaßnahmen der steuerlichen Sanierungsförderung nach § 35c Einkommensteuergesetz (EStG) zählt. Denn nur so kann ein Anreiz zur Ertüchtigung veralteter Anlagen gesetzt werden. Derzeit kann eine Förderfähigkeit durch Auslegung von § 1 Abs. 2 Energetische Sanierungsmaßnahmen-Verordnung (ESanMV) lediglich vermutet werden. Darüber hinaus sollte die Sanierung der elektrischen Anlage explizit in die Liste der förderfähigen Einzelmaßnahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) aufgenommen werden.

Digitale Infrastruktur ausbauen
Eine weitere Voraussetzung für die Steigerung der Energieeffizienz stellt nach Ansicht des ZVEH der Ausbau der digitalen Infrastruktur dar. Sie bildet die Basis, um Erneuerbare Energien und Elektromobilität mit Hilfe von Smart-Home-Technologien effizient in das Energiesystem zu integrieren und Energieverbräuche sektorübergreifend zu optimieren. Neben einem beschleunigten und flächendeckenden Ausbau des Breitbandnetzes gilt es, Kommunikationsleitungen in Gebäuden zu erneuern, da die im Großteil des Gebäudebestands vorhandene Technik den Anforderungen der Digitalisierung nicht gewachsen ist.

Private Ladeinfrastruktur für E-Mobilität stärker fördern
Elektromobilität stellt einen wichtigen Baustein dar, um die CO2-Ziele der Regierung zu erreichen. Der Hochlauf der Elektromobilität erfordert jedoch eine stabile, zukunftssichere Infrastruktur, die eine flächendeckende Ladung von Elektrofahrzeugen in hoher Anzahl ermöglicht. Während bislang vor allem die öffentliche Infrastruktur ausgebaut wurde, gilt es nach Ansicht des ZVEH, den Fokus viel stärker auf die private Infrastruktur zu legen. Schließlich finden künftig 85 Prozent aller Ladevorgängen zu Hause oder am Arbeitsort statt. Entsprechend sollten staatliche Förderungen auf diesen Bereich ausgeweitet und rechtliche Hürden beseitigt werden.

CO2-Bepreisung anheben, Bürger gleichzeitig stärker entlasten
Eine Bepreisung von CO2 ist grundsätzlich eine ökologisch wirksame und ökonomisch effiziente Form des Klimaschutzes. Der ZVEH begrüßt daher sowohl eine am CO2-Ausstoß orientierte Bepreisung als auch die Einbeziehung bislang nicht vom EU-Emissionshandel (ETS) betroffener Sektoren – insbesondere Gebäude und Verkehr.

Handwerksbetrieben mit größerem Fuhrpark und weitem geschäftlichen Einsatzradius entstehen durch die CO2-Besteuerung jedoch erhebliche Mehrkosten, die derzeit nur unzureichend kompensiert werden. Aus diesem Grund plädiert der Verband zwar für eine ambitionierte CO2-Bepreisung in den Non-ETS-Sektoren, die Anreize für Energieeffizienz setzt. Die dadurch erzielten Einnahmen sollte jedoch aufkommensneutral und fair an Bürger und Unternehmen zurückverteilt werden.

Das Positionspapier des ZVEH wurde an den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) als politische Vertretung des Gesamthandwerks weitergeleitet und den elektrohandwerklichen Landesinnungsverbänden und Landesorganisationen als bundeseinheitliche Argumentationsgrundlage zur Verfügung gestellt.

Für eine stärkere Berücksichtigung der Elektroanlage als Basis für die erfolgreiche Umsetzung von Elektromobilität sowie für eine stärkere Förderung von Elektromodernisierungen und den Aufbau von Ladeinfrastruktur setzt sich der ZVEH aktuell auch in anderen Gesetzgebungsverfahren, so etwa dem Gebäude-Elektromobilitätsinfrastrukturgesetz (GEiG) und dem Masterplan Ladeinfrastruktur, ein.

Quelle: ZVEH

Energieeffizienz als nachhaltiger Kostensenker im Unternehmen

Gratis eBook Energieeffizienz und Nachhaltigkeit

Ein wichtiges Element für mehr Nachhaltigkeit, insbesondere in Unternehmen und Kommunen, ist das Thema Energieeffizienz. Mit einer höheren Energieeffizienz lassen sich die Energiekosten erheblich verringern (ökonomische Säule), die Emission von Treibhausgasen reduzieren (ökologische Säule) und bietet gerade Unternehmern die Möglichkeit finanziellen Spielräume zu eröffnen um mehr Arbeitsplätze anbieten zu können (gesellschaftliche Säule).

Dazu kommt, dass Energieeffizienzmaßnahmen und Investitionen in hocheffiziente Querschnittstechnologien in Deutschland stark gefördert werden. In diesem Themenfeld bin ich nun bereits seit 7 Jahren als selbstständiger Energieberater sehr erfolgreich tätig und möchte dazu beitragen, dass sich die nötigen Informationen zu mehr Nachhaltigkeit im Bereich Energie verbreiten.

“Geben ist seliger als Nehmen” In diesem Sinn möchte ich den Lesern meines Blogs Zugang zu meinem Wissen in Punkto Energieeffizienz für Unternehmen ermöglichen.

Ich habe zu diesem Thema ein eBook geschrieben, in dem ich zahlreiche sofort anwendbare Beispiele aus meiner Praxis als Energieberater gratis zur Verfügung stelle. Dazu sehr nützliche Informationen zu entsprechenden Fördermöglichkeiten aus dem “Dschungel” der Förderprogramme von BAFA, BLE und KfW.

Mein eBook “Energiekosten im Unternehmen minimieren!” können Sie kostenlos über diesen Link beziehen:

https://nachhaltigkeit-management.de/go/gratis-ebook-energiekosten-im-unternehmen-minimieren/

Viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg bei der Umsetzung!

Energieeffizienz und Nachhaltigkeit

Sie wollen die Energiekosten in Ihrem Unternehmen auf ein Minimum reduzieren und damit viel Geld sparen? Sie wollen Ihr Unternehmen fit machen für die Zukunft und in Richtung Nachhaltigkeit transformieren?

Wissen ist Macht

Wer sich auf den Weg in Richtung Energieeffizienz und Nachhaltigkeit aufmacht kann leicht entmutigt werden. Es gibt zahllose Deutungen und Interpretationen was denn nun Nachhaltigkeit wirklich ist. Auch auf dem doch sehr praxisnahen Feld der Energieeffizienz gibt es viele und zum Teil unüberschaubare Informationen. Um hier etwas Klarheit in diesen Dschungel zu schaffen habe ich einen Leitfaden geschrieben, den ich gerne kostenlos weitergebe.

Durch dieses Gratis-eBook erhalten Sie das erforderliche Praxiswissen zu Möglichkeiten für mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit und den damit möglichen Fördermitteln für Ihr Unternehmen!

Mit meinem Leitfaden erhalten Sie:
  • ein gratis eBook, das Ihnen auf 24 informativen Seiten verrät, welchen Nutzen Energieeffizienz und Nachhaltigkeitsmanagement für Ihr Unternehmen haben kann
  • eine verständliche Darstellung, welche Förderstränge es für hocheffiziente, energiesparende Technologien in Deutschland gibt
  • einen Überblick über die verschiedenen Förderprogramme im Bereich Energie für KMU und landwirtschaftliche Betriebe
  • den Startimpuls in Richtung nachhaltiges Unternehmen
  • 100% erfolgreiches Praxiswissen!

Wenn Sie an diesem Leitfaden zu mehr Energieeffizienz  und Nachhaltigkeit in Unternehmen interessiert sind, dann klicken Sie auf das nachstehende Feld und Sie können Ihr Gratis-Exemplar bestellen.

Bedenkenträger

Nun hat das Klimakabinett getagt. Die CO2-Bepreisung von fossilen Treibstoffen und

Erdgas ist beschlossene Sache, genauso wie der Zertifikatehandel mit Festpreisen pro Tonne. Eine Verdopplung der Luftverkehrssteuer droht. Die EEG-Umlage wird gesenkt, was insbesondere dem Photovoltaik-Ausbau zugutekommen wird. Für die einen ist das alles viel zu viel, für die anderen viel zu zaghaft.

Für eine nachhaltige Luftfahrt sind die Beschlüsse des Klimakabinetts definitiv zu wenig. Eine Beimischquote von PtL-Kerosin, oder eine Steuerbefreiung von strombasierten, synthetischen Treibstoffen wie vom Bayerischen Ministerpräsidenten Söder vorgeschlagen (siehe https://iasaev.org/wordpress/de/soeder-umstieg-auf- synthetische-kraftstoffe-belohnen/) oder die Förderung von Investitionen in PtL- Produktionsanlagen in Deutschland, das wären die richtigen Signale gewesen.

Ich möchte jedoch schon auch den Willen und die gemeinsame Anstrengung aller demokratischen Parteien in Deutschland anerkennen, die nationalen CO2-Ziele zu erreichen. Ein Anfang bzw. ein Neustart ist mit den Beschlüssen des Klimakabinetts sicherlich gemacht und wir werden beobachten wie es hier weitergeht.

Bei allem politischen Willen ist jedoch gerade beim Thema Power-to-Liquid in der ganzen Debatte ein Element zu beobachten, das die rasche Errichtung von PtL- Produktionsanlagen hinauszögert: die Bedenkenträger

Jeder, der schon einmal ein Projekt geleitet hat, kennt die Spezies der Bedenkenträger. Sie sind in jedem Projekt vorhanden. Das sind die Personen in einem Projektteam, die ihre Beiträge meist mit Worten wie “Ja, aber …” oder “wir sollten aber bedenken, dass …” beginnen. Es gibt Bedenkenträger wie gesagt in jedem Projekt, bei der jetzigen medialen Aufmerksamkeit zu Power-to-Liquid sind sie jedoch besonders störend und zum Teil auch bedrohlich. Aussagen wie “PtL-Treibstoff wird nie unter 10 Euro pro Liter erhältlich sein” oder “wenn überhaupt, dann geht das nur in der Sahara” o.ä. sind geeignet den ganzen Schwung abzuwürgen, den das Thema in den letzten Jahren aufgenommen hat.

Was jetzt notwendig ist, sind entschlossene und mutige Unternehmen, die bereit sind trotz aller Unkenrufe und trotz aller noch vorhandener Unwägbarkeiten und Problemen die ersten PtL-Produktionsanlagen für die Luftfahrt in Deutschland zu errichten. Diese Pioniertaten hätten eine Signalwirkung für die gesamte internationale Luftfahrt, davon bin ich überzeugt.

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Buchbesprechung „Oh je, Herr Carlowitz“

„Oh je, Herr Carlowitz“ / Nachhaltigkeit in der Praxis: Sachbuch von Michael Wühle

Seiten: 265 – Verlag: Kindle Edition – Preis: 9,99 Euro

Gerade in Zeiten, in denen Begriffe wie Abgasskandal, Luft- und Gewässerverschmutzung, Lärmbelästigung durch Verkehr, Vergeudung von Ressourcen oder Klimawandel und Umweltkatastrophen, zu den geläufigsten Schlagwörtern gehören, die wir täglich in unseren Medien wahrnehmen, rückt ein weiterer Begriff immer deutlicher in den Fokus der Berichterstattung. Das Wort Nachhaltigkeit hören oder lesen wir fast täglich. Mitunter entsteht dadurch der Eindruck, dass Nachhaltigkeit ein oftmals falsch verstandener, zumindest überstrapazierter Begriff ist, der für Alles und Nichts steht. Seit einigen Jahren schwappt sozusagen eine Nachhaltigkeitswelle über die Wirtschaft hinweg. Leider wird dieses Phänomen in der Medienberichterstattung oftmals viel zu ungenau erklärt. Gleichzeitig verzichtet heute kaum noch ein Unternehmen auf umfangreiche Nachhaltigkeitsberichte. Geldinstitute werben mit nachhaltigen Kapitalanlagen, Anlageberater bieten nachhaltige Investmentfonds an. Selbst Energieunternehmen werden darauf hin analysiert, ob die von ihnen angepriesenen Clean Energy Bonds auch tatsächlich aus nachhaltigen, sprich erneuerbaren Quellen gespeist werden, usw. Die eigentliche Bedeutung des Begriffes Nachhaltigkeit verkommt dabei leider oftmals zur belanglosen Floskel. Auch deshalb liegt die Befürchtung nahe, dass die wenigsten Menschen die eigentliche Bedeutung dieses Begriffes gar nicht richtig einzuschätzen vermögen. Was meint der Begriff Nachhaltigkeit genau, wo kommt er her und was hat er tatsächlich mit unserem Alltagsleben zu tun?

Nun ist endlich ein neues Sachbuch zu diesem wichtigen Thema erschienen, das zu dieser Problematik eine ganze Reihe Antworten bereithält. Oh je, Herr Carlowitzist aber nicht nur angehenden Nachhaltigkeitsmanagern zu empfehlen, es bietet auch dem Laien oder Quereinsteiger ein ganz solides Basiswissen. Die Struktur des Inhaltes erinnert zunächst an eine umfangreiche Power-Point-Präsentation. Alle 12 Kapitel sind übersichtlich und thematisch geordnet und werden durch zusätzliche Fußnoten und einem umfangreichen Anhang am Ende des Buches sinnvoll ergänzt. Der Autor verwendet auch anschauliche Grafiken und beschreibt zusätzlich Szenen aus unserem Alltag. Dadurch wird dieses Buch zur Argumentationshilfe und gleichzeitig zum Lehrbuch. Für den interessierten Leser stellt es darüber hinaus einen reichhaltigen Fundus an wichtigem Hintergrundwissen zur Verfügung.

Hans Carl von Carlowitz

Der bereits im Buchtitel erwähnte Herr Carlowitz ist eine historische Person der Zeitgeschichte. Hans Carl von Carlowitz (1645-1714) war als Oberberghauptmann am kursächsischen Hof in Freiberg (Sachsen) tätig und gilt heute allgemein als Begründer des Nachhaltigkeitsprinzips. Angesichts einer drohenden Rohstoffkrise im 18. Jahrhundert formulierte er in seinem Werk Sylvicultura oeconomica erstmals, dass immer nur so viel Holz geschlagen werden sollte, wie durch planmäßige Aufforstung, also durch säen und anpflanzen, nachwachsen konnte. Holz war damals der wichtigste Rohstoff, der nicht nur zum Bauen benötigt wurde, sondern auch als Energieträger zum Kochen und Heizen unentbehrlich war. Besonders aber war in der damaligen Zeitepoche der Bergbau dringend auf Holz angewiesen. Der Silberbergbau im Erzgebirge, seinerzeit das wirtschaftliche Rückgrat Sachsens, war durch planlosen Raubabbau der Wälder zusehends in seiner Existenz bedroht. Holz wurde für den Ausbau der Gruben, den Erzabbau selbst und insbesondere für die Schmelzöfen in großen Mengen benötigt. Jahrhundertelang hatte man die einheimischen Wälder als Ressourcen übernutzt, so dass die Umgebung der Bergbaustädte weitgehend kahl geschlagen waren. Es ging sogar soweit, dass weite Flächen in ganz Europa entwaldet wurden und verödeten. Irgendetwas musste dringend geschehen, um doch noch eine drohende Katastrophe abzuwenden.

Das Prinzip, auf dem von Carlowitz aufbaute, lässt sich vereinfacht so darstellen: Einen Baum fällen, dafür drei neue Bäume anpflanzen. Carlowitz widmete sein Werk dem damaligen Sachsenkönig „August dem Starken“ und er stellte seine Vorschläge zur Lösung des Rohstoffproblems wie folgt dar:

„Wo Schaden aus unterbliebener Arbeit kommt, da wächst der Menschen Armuth und Dürftigkeit. Es lässet sich auch der Anbau des Holzes nicht so schleunig wie der Acker-Bau tractiren; … Wird derhalben die größte Kunst, Wissenschaft, Fleiß, und Einrichtung hiesiger Lande darinnen beruhen, wie eine sothane Conservation und Anbau des Holzes anzustellen, daß es eine continuirliche beständige und nachhaltende Nutzung gebe, weiln es eine unentbehrliche Sache ist, ohnewelche das Land in seinem Esse nicht bleiben mag.“

Einen Baum fällen, dafür drei neue Bäume anpflanzen. Das war für die damalige Zeit ein revolutionärer Ansatz, der nicht kurzfristig, sondern langfristig ausgerichtet war.

Mitunter kommt ein ökonomischer wie auch ökologischer Umbruch so lautlos und extrem langsam daher, dass die Zeitgenossen ihn zunächst kaum bemerken. Im Laufe des 20. Jahrhunderts (also erst 200 Jahre später) entwickelte sich aus der Ursprungsidee des Entdeckers der Nachhaltigkeit ein erster globaler Erweiterungsgedanke. Durch internationale Konferenzen der Vereinten Nationen kam es zu einer Neudefinition. Es entstand der Begriff: sustainable development. Unter dem Dach der Vereinten Nationen ist inzwischen eine weltweite Bewegung entstanden, die sich den United Nations Principles of Responsible Investing (UN PRI) verpflichtet fühlt.

Nachhaltigkeit in der Praxis

Aufbauend auf diese Erkenntnisse versucht der Autor des Sachbuches Michael Wühle auf eben diese dringende Notwendigkeit eines Umdenkens, und auf die damit einhergehenden ökonomischen, ökologischen und auch sozialen erforderlichen Veränderungen hinzuweisen. Sein Werk deutet aber nicht nur auf die gegenwärtige Symptomatik hin, sondern es enthält auch eine Reihe ganz konkreter Anregungen und realitätsbezogener Vorschläge, wie jeder von uns richtig praktizierte Nachhaltigkeit in sein persönliches Leben einbeziehen und sogar gewinnbringend anwenden kann. Der Leser kann für sich selbst einen ganz persönlichen Nachhaltigkeitskodex erstellen: Ernährung, Energieverbrauch, Strom, Wasser im Haushalt. Fast alles, was für den kleinen privaten Haushalt gilt, kann im Grundsatz auch auf größere Wirtschaftszweige übertragen werden. Wie das funktionieren kann, dafür liefert das Buch einige praxisnahe Bespiele.

Michael Wühle geht davon aus, dass ein Nachhaltigkeitsbericht in wenigen Jahren für jede Organisation, die international tätig sein will, eine alternativlose Maßnahme für ein Bestehen am Markt sein wird. Er ist auch davon überzeugt, dass sich die rein profitorientierte betriebswirtschaftliche Unternehmensphilosophie heute längst überlebt hat. Er deutet zugleich an, wie dieser dringend notwendige Impuls zu einem zukünftigen Umdenkungsprozess hinführen wird.

„Jeder von uns, wirklich jeder, kann auf seiner Ebene Positives dazu beitragen, dass unser Handeln nachhaltiger wird. Es klingt verrückt, aber vielleicht sind der globale Klimawandel und die damit einhergehenden negativen Auswirkungen, wie Dürren, Überflutungen und andere Starkwetterereignisse der bisher fehlende starke Impuls, der die gesamte Gesellschaft in Richtung Nachhaltigkeit und damit zu einer besseren Gesellschaft treibt?“

Das Buch verschafft nicht nur dem interessierten Laien eine umfassende Übersicht über die zentralen Aspekte des Nachhaltigkeitsmanagements, es bietet auch dem Praktiker wichtige Entscheidungshilfen für ein verstärktes Engagement. Als Leser und Rezensent wünschte ich mir dieses Sachbuch in die Hände eines jeden politischen wie auch wirtschaftlichen Entscheidungsträgers. Es sollte – meiner Meinung nach – zukünftig auch mit in den Schulunterricht einbezogen werden. Gibt es eigentlich schon das Unterrichtsfach Nachhaltigkeitsmanagement?

Getreu seinem eigenen Nachhaltigkeitsprinzip, fügte der Autor auch noch einen weiteren Aspekt hinzu, in dem er sein Werk ausschließlich als E-Book veröffentlichte. Hans Carl von Carlowitz würde wahrscheinlich schon deshalb dieser Umstand großes Wohlbehagen bereiten, da für die Herstellung und Veröffentlichung dieses Buches kein einziger Baum gefällt werden musste.

Rezension von: Peter Eckhart Reichel

https://www.bestseller-von-morgen.de/oh-je-herr-carlowitz-nachhaltigkeit-in-der-praxis-sachbuch-von-michael-wuehle/

MTU Aero Engines: 4. Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht

Nachhaltigkeit jetzt als Unternehmensziel verankert

München, 29. Juli 2016: MTU Aero Engines hat den 4. Nachhaltigkeitsbericht in der Geschichte des Unternehmens vorgelegt. Damit bekennt sich die MTU demonstrativ zu den Prinzipien des nachhaltigen Wirtschaftens. MTU sieht in der Nachhaltigkeit insbesondere auch den Schlüssel, langfristige Werte für die Stakeholder zu schaffen. Ganz oben auf der Agenda steht die Entwicklung von Flugzeugtriebwerken, die weniger Kerosin verbrauchen und weniger Emissionen wie CO2 und Lärm verursachen. Für die MTU ist der Getriebefan hierfür das beste Beispiel und zugleich Dreh- und Angelpunkt ihrer eigenen, sogenannten Clean-Air-Engine-Technologieagenda.

Klimawandel, Mobilität und Ressourcenknappheit gelten als globale Herausforderungen. Mit Clean-Air-Engine begegnet die MTU diesen Anforderungen aktiv. 65 Prozent weniger Lärmemissionen sowie 40 Prozent weniger CO2-Emissionen sieht die Roadmap bis 2050 vor. Der vierte Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens für das Jahr 2015 vereint die Berichterstattung nach den beiden Standards ‘UN Global Compact’ bzw. ‘Global Reporting Initiative’ (G4) und deckt alle europäischen Standorte der MTU ab.

“Die Basis unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist eine langfristig orientierte Wertschöpfungskette, die wir mit einer nachhaltigen Entwicklung der MTU verbinden. Unsere Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft ist ein integraler Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit“, erläutert Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG. „Als Unternehmen blicken wir stets nach vorne und wollen uns ständig weiterentwickeln. Daher haben wir für das laufende Geschäftsjahr 2016 Nachhaltigkeit als Unternehmensziel verankert.”

Verbindliche Sozial- und Umwelt-Standards

MTU hat verbindliche Sozial- und Umwelt-Standards entlang der Wertschöpfungskette integriert, in der eigenen Produktion an den Standorten und in der Zusammenarbeit mit ihren weltweiten Lieferanten. Ferner wird mit verschiedenen Maßnahmen daran gearbeitet, den eigenen Energie- und Rohstoffbedarf sowie die Emissionen zu begrenzen. Ziel sind ressourcen- und umweltschonende Produktionsverfahren. Vom CDP (Carbon Disclosure Project) ist die MTU im November 2015 zum Best Improver Germany’s ausgezeichnet worden – ein Beleg dafür, dass die MTU ihre Transparenz über ihre ökologischen Auswirkungen erhöht hat. Darüber hinaus verpflichtet sich das Unternehmen, die zehn Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen zu Menschenrechten, fairen Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und Anti-Korruption einzuhalten. MTU-CEO Winkler: „Wir werden auch in Zukunft Verantwortung übernehmen, um in allen Aspekten unseres Geschäfts- und Arbeitslebens nachhaltig zu sein.“

Airbus A320neo mit PurePower PW1100G-JM Getriebefans von Pratt & Whitney, an deren Entwicklung und Produktion MTU Aero Engines maßgeblich beteiligt ist. Zu den wichtigsten Unternehmenszielen der MTU zählt die Entwicklung von Flugzeugtriebwerken, die weniger Emissionen und Lärm verursachen. Foto: R. Doerpinghaus

Der Nachhaltigkeitsbericht ist auf der MTU Aero Engines Website verfügbar: https://www.mtu.de/de/unternehmen/corporate-responsibility/berichte/

Quelle: MTU Aero Engines