06 Dez

ÜBER 50.000 NEUE JOBS DURCH PHOTOVOLTAIK UND SPEICHER

Wirtschaftsmotor Photovoltaik

Bonn/Berlin/Pforzheim, 5. Dezember 2019: Um eine Stromerzeugungslücke infolge des Atom- und Kohleausstiegs zu vermeiden, müssen Photovoltaik- und Speicherkapazitäten deutlich stärker ausgebaut werden. Bis zum Jahr 2030 könnten so über 50.000 neue Jobs in Deutschland entstehen. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmens EuPD Research hervor.

Demnach kann die Zahl der Arbeitsplätze in der heimischen Photovoltaik- und Speicherbranche bis 2030 von derzeit 26.400 auf 78.000 gesteigert werden. Der Branchenumsatz wachse in der kommenden Dekade von fünf auf 12,5 Milliarden Euro. Die Arbeitsplätze entstehen überwiegend in den Bereichen Planung, Installation, Betrieb und Wartung von PV-Anlagen. Allein im Bereich der Wartung werden die Beschäftigtenzahlen von 9.200 auf 26.000 im Jahr 2030 ansteigen. Weiteres Potential ergibt sich zudem aus der Erschließung der Marktpotenziale von Mittel- und Langfristspeicher.

Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW) fordert die Bundesregierung auf, bestehende Investitionsbarrieren für Solaranlagen und Speicher nunmehr schnell zu beseitigen und die im Klimaschutzprogramm definierten Ausbauziele für Solartechnik deutlich nachzubessern. Noch in diesem Jahr müsse der 52-Gigawatt-Deckel im Erneuerbare-Energien-Gesetz fallen, wie dies von der Bundesregierung in den letzten Wochen wiederholt versprochen wurde. Andernfalls drohe 2020 nach der Windbranche nun auch der Solarbranche ein Markteinbruch, der die Klimaschutzbemühungen konterkariere und tausende Jobs gefährde. BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig warnt: „Die Zeit läuft ab, weitere Verzögerungen sind unverantwortlich! Die 52-Gigawatt-Marke wird bereits in wenigen Monaten erreicht.“

Die vom Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen EuPD Research erstellte Studie „Energiewende im Kontext von Atom- und Kohleausstieg – Perspektiven im Strommarkt bis 2040“ liefert viertelstundengenau eine Prognose von Stromangebot und -nachfrage in Deutschland. Zur Vermeidung einer Stromlücke, ausgelöst durch den Rückbau konventioneller Kraftwerke und steigende Stromverbräuche, zeigt die Studie einen notwendigen Wachstumspfad der jährlichen Photovoltaik-Installationen auf 10 Gigawatt (GW) auf. Dieser PV-Zubau müsse von einem starken Anstieg an Speicherkapazitäten flankiert werden.

Mit einer prognostizierten kumulierten Photovoltaik-Leistung von 162 GW und einem Bestand an 15 Gigawattstunden an Heim-, Gewerbe- und Netzspeichern im Jahr 2030 sind deutliche Beschäftigungseffekte verbunden.
Die Solarisierung der Energieversorgung ermöglicht nach Analysen der Marktforscher im Jahr 2040 ein Absinken des Strompreises auf unter 29 Cent je Kilowattstunde.

Wirtschaftsmotor Photovoltaik

Die Studie „Energiewende im Kontext von Atom- und Kohleausstieg – Perspektiven im Strommarkt bis 2040“ wurde in Kooperation von BSW Solar, EuPD Research und The smarter E Europe erarbeitet. Das Projekt wird unterstützt von BayWa r.e., E3/DC, Fronius, Goldbeck Solar, IBC Solar, Panasonic, SHARP, SIEMENS, sonnen, SUNTECH, TESVOLT und VARTA.

Die vollständige Studie kann hier angefordert werden: http://bit.ly/thesmartere-studie-PM 

Quelle: The smarter E Europe


 

14 Dez

Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor für den Mittelstand

Nachhaltigkeit = Zukunft

Ist Nachhaltigkeit eine grüne Spinnerei oder ein umfassendes System zur Sicherung der unternehmerischen Zukunft?

Um es vorweg zu nehmen, Nachhaltigkeit ist die beste Strategie und Managementsystem für jedes Unternehmen.

Gemeinsam mit der Sparrings & Partner GmbH veranstalte ich Mitte Dezember einen Workshop zum Thema Nachhaltigkeit in Unternehmen, der sich gezielt an den Mittelstand richtet.

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Referenten:

Michael Wühle, Vice Präsident der IASA e.V. und Buchautor „Oh je, Herr Carlowitz – Nachhaltigkeit in der Praxis“, autorisierter Energieberater
Thorsten Leidag-Hartlmaier Mitglied der Geschäftsleitung Sparrings & Partner, geprüfter Auditor für Nachhaltigkeitszertifizierungen, ausgebildeter Fördermittelberater Mittelstand

Inhalt

  • Nachhaltigkeit – eine grüne Spinnerei, ein Marketing-Konzept? Oder ein umfassendes betriebswirtschaftlich begründetes System zur Sicherung der unternehmerischen Zukunft?
  • Ist das Thema Nachhaltigkeit ein Thema mit dem Sie sich für den Mittelstand beschäftigen sollten?
  • Ausblick auf die verschärfenden Entwicklungen zum Thema Nachhaltigkeit / CSR aus dem politischen Berlin und Brüssel
  • Bedeutung des Nachhaltigkeitsansatzes und die damit einhergehenden Chancen gerade für mittelständische Unternehmen
  • Die wichtigsten Potenziale bei Kostenreduzierungen, Erlössteigerungen, Fachkräfte-Gewinnung, angewandtem Umweltschutz und verbindendem, gemeinschaftlichen Handeln in Verbindung mit den Anspruchsgruppen eines Unternehmens
  • Die wesentlichen Elemente und Methoden, die für ein wirksames und erfolgreiches Nachhaltigkeitsmanagement erforderlich sind
  • Nachhaltigkeitszertifizierung als Alleinstellungsmerkmal und Zukunftssicherung
  • Fördermittel für mittelständische Unternehmen im Kontext der Nachhaltigkeit
  • Ermittlung des betriebswirtschaftlichen Return-on-Invest für Investition in nachhaltige Maßnahmen anhand von umgesetzten Projekten aus dem Mittelstand